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Unnötig teure Medizin für Asylbewerber
Asylbewerberleistungsgesetz: Der Staat wollte sparen, erreicht aber das Gegenteil

Baierbrunn (ots) - Asylbewerber haben in Deutschland nur Anspruch auf eine medizinische Behandlung, wenn sie akut oder schmerzhaft erkrankt sind. Das bestimmt das "Asylbewerberleistungsgesetz" von 1993. Es soll die Gesundheitsausgaben niedrig halten und Asylbewerbern keine Anreize bieten. Die Kommunen müssen dafür ein eigenes Verwaltungs- und Abrechnungssystem außerhalb der Krankenversicherung schaffen. Doch das System ist viel zu teuer, urteilen laut einem Bericht der "Apotheken Umschau" Gesundheitsökonomen der Universität Bielefeld und des Universitätsklinikums Heidelberg. Sie analysierten Daten des Statistischen Bundesamts für die Zeit von 1994 bis 2013. Das Ergebnis: Eine Eingliederung Geflüchteter in die Regelversorgung komme den Staat rund 40 Prozent günstiger.

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