Wort & Bild Verlag - Apotheken Umschau

Werden die Dicken benachteiligt?
Adipositas-Experten fordern von den Kassen, mehr für gewichtsreduzierende Maßnahmen auszugeben

Baierbrunn (ots) - Rund 17 Millionen Menschen in Deutschland sind stark übergewichtig. Experten kritisieren, dass sie zu wenig Hilfe bekommen. Fettleibigkeit gilt als mitverantwortlich für zahlreiche Krankheiten: Diabetes, Herz- Kreislauf-Leiden, Depressionen, Tumore und viele andere. "Es gibt kaum ein Organ, das davon nicht in Mitleidenschaft gezogen werden kann", sagt Professor Hans Hauner, der an der Technischen Universität München das Zentrum für Ernährungsmedizin leitet, in der "Apotheken Umschau". "Das Gesundheitssystem tut so, als sei Adipositas eine private Angelegenheit, und erstattet kaum einen Cent dafür", so seine Kritik. Patienten müssten gewichtsreduzierende Maßnahmen meist selbst bezahlen. Natürlich würde es sehr viel Geld kosten, das zu ändern. Die Folgekosten von Übergewicht und Fettleibigkeit sind aber ebenfalls enorm. Sie summieren sich auf rund 17 Milliarden Euro, wie Gesundheitsökonomen des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf im vergangenen Jahr errechneten.

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