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Ergebnisse der "Vorwerk Familienstudie 2008"
Junge Männer - alte Ansichten

Wuppertal (ots) - Wo liegt die Ursache für die zunehmende Bindungsangst und Kinderlosigkeit junger Paare in Deutschland? Die aktuelle "Vorwerk Familienstudie 2008" hat einen der möglichen Gründe dafür zutage gefördert: Junge Männer haben ein wesentlich konservativeres Rollenverständnis als junge Frauen. Während es mehr als zwei Drittel aller jungen Frauen (16 - 29 Jahre) "ganz besonders wichtig" ist, dass eine berufstätige Mutter ihre Zeit nicht nur für die Familie opfert, sondern auch eigene Wünsche und Interessen durchsetzt, gesteht nur jeder dritte junge Mann einer jungen Mutter solche Freiheiten zu. Aus Sicht der Demoskopen wirkt sich dieser Konflikt belastend auf die Beziehungen aus.

Zum vierten Mal in Jahresfolge seit 2005 hat das Wuppertaler Familienunternehmen Vorwerk das Institut für Demoskopie Allensbach (IFD) mit der Untersuchung verschiedener Aspekte des Themenkreises "Familienarbeit" bzw. "Familien-Management" beauftragt. Für die repräsentative "Vorwerk Familienstudie 2008" wurden insgesamt 1.816 Personen ab 16 Jahre befragt. Fragen nach der mangelnden Anerkennung von Familienarbeit, dem Zusammenleben mit Kindern und der unmittelbaren Arbeitsbelastung von Müttern stehen im Mittelpunkt dieser Studie. Weitere ausgewählte Ergebnisse:

   - Mehr Anerkennung von Familienarbeit: Anzeichen einer Trendwende? 

Die Familienarbeit wird auch heute noch nicht so anerkannt, wie dies wünschenswert wäre. Jedoch: Nachdem in der ersten "Vorwerk Familienstudie" (2005) 72 Prozent der Befragten die mangelnde Anerkennung von Familien- und Hausarbeit in Deutschland beklagten, sind es heute nur noch 62 Prozent.

   - Faule Männer im Haushalt - große Gefahr für die Ehe! 

33 Prozent der befragten Mütter, die angaben, dass sie die Familien- und Hausarbeit vorwiegend alleine bewältigen, räumten ein, dass es bei ihnen schon zu ernsthaften Ehekrisen gekommen sei, weil sich der Vater vor der Hausarbeit drückt.

   - Eltern fordern finanzielle Hilfe! 

Um die Doppelbelastung von Familienarbeit und Beruf besser bewältigen zu können, wünschen sich Eltern mehr finanzielle Hilfen vom Staat (54 Prozent), geringere berufliche Belastungen (35 Prozent) und familienfreundlichere Arbeitszeiten (45 Prozent).

   - Deutsche Familien kuscheln gern! 

Auf die Frage, was sie besonders gern mit ihren Kindern unternehmen, antwortet die große Mehrheit aller Mütter (92 Prozent) und Väter (71 Prozent): "in den Arm nehmen, Zuneigung zeigen".

"Wir freuen uns, dass sich die 'Vorwerk Familienstudie' inzwischen als wichtige Untersuchung zum Themenkreis 'Familienarbeit' bzw. 'Familien-Management' etablieren konnte und zunehmend Beachtung findet", sagt Jürgen Hardt, Leiter der Öffentlichkeitsarbeit bei Vorwerk.

Die "Vorwerk Familienstudie 2008" finden Sie im Pressebereich unter www.familien-managerin.de und www.vorwerk.de .

Weitere Informationen:

Jürgen Hardt
Vorwerk & Co. KG
Tel.: 0202 564-1221
juergen.hardt@vorwerk.de

Ulf C. Goettges
Stilcken + Goettges GmbH
Tel.: 040 414107-12
u.goettges@stilcken-goettges.de

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