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Fairtrade stärkt Frauenrechte
20.000 Fairtrade-Rosen zum Internationalen Frauentag

Köln (ots) - Rosen werden am Internationalen Frauentag tausendfach verschenkt. Kaum jemandem ist die Doppeldeutigkeit der Geste bewusst: In der Blumenindustrie arbeiten in erster Linie Frauen, deren Arbeitsbedingungen auf den Blumenfarmen in Afrika und Lateinamerika alles andere als rosig sind. Fairtrade-Rosen sind eine wirkungsvolle Alternative. Entwicklungsministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul macht daher auf Rosen aus Fairem Handel aufmerksam. Niedrige Löhne, mangelnder Arbeits- und Gesundheitsschutz, Geschlechterdiskriminierung sind Probleme, mit denen die meisten Frauen in der Blumenindustrie zu kämpfen haben. Daher freut sich Bundesentwicklungsministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul besonders über fair gehandelte Rosen: "Rosen sind nach wie vor ein wunderschönes Symbol für den internationalen Frauentag. Ich meine, dass auch die Arbeitsbedingungen auf den Blumenfarmen in Afrika und Lateinamerika stimmen müssen. Nicht zuletzt arbeiten dort vor allem Frauen", so die Ministerin, der im Vorfeld des Internationalen Frauentages ein Rosenstrauß aus Fairem Handel überreicht wurde.

In 20 Städten bundesweit verteilen Fairtrade-Unterstützerinnen und Unterstützer in Vorbereitung auf diesen Tag 20.000 Fairtrade-Rosen. Auch die Oberbürgermeisterin der Stadt Bonn, Bärbel Dieckmann, unterstützt die Aktion: "Wenn TRANSFAIR zum Frauentag Rosen verschenkt, dann freue ich mich als Oberbürgermeisterin einer Stadt, in der zahlreiche UNO-Einrichtungen sich mit Nachhaltigkeit in aller Welt befassen, dass die Frauen, die diese Blumen gepflegt, geschnitten und verpackt haben, für ihre Arbeit eine faire Bezahlung bekommen haben. Denken Sie also beim nächsten Blumenkauf daran, dass ein für uns kleiner Preisunterschied das Überleben einer Blumenarbeiterin und ihrer Familie sichern kann."

Die Umwelt zu schonen ist, neben sozialen Kriterien, ein weiteres Ziel von Fairtrade. Trotz der Luftfracht ist die Klimabilanz der Fairtrade-Rosen gegenüber europäischen Gewächshäusern positiv. Erhältlich sind die Fairtrade-Rosen bundesweit bei REWE, Penny, toom-Märkten, regional bei der Kaiser's Tengelmann AG in Bayern, der Edeka Südwest in Baden-Württemberg, tegut und in den Blumenfachgeschäften von Blumen Risse und Blume 2000.

Pressekontakt:

Claudia Brück, TransFair e.V., 0221-94204031

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