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Fairtrade-Rosen zum Valentinstag - gut für Mensch und Umwelt

Köln (ots) - Fair gehandelte Rosen sind immer beliebter. Zum Valentinstag am 14.Februar stehen bundesweit vier Millionen Rosen mit dem Fairtrade-Siegel bereit. Sie werden nach den sozialen und ökologischen Standards des Fairen Handels angebaut. Höhere Preise, Prämien für soziale Projekte und langfristige Handelspartnerschaften ermöglichen vor Ort eine nachhaltige Entwicklung. Die Umwelt zu schonen ist, neben sozialen Kriterien, ein weiteres Ziel von Fairtrade. Die systematische Verringerung des Chemieeinsatzes, die Anwendung moderner umweltverträglicher Produktions- und Düngemethoden sind nur einige der Regeln, die von den Rosenfarmen befolgt werden müssen. Auch die ARD-Sendung Plusminus berichtete am 10. Februar, dass Fairtrade-Rosen die gesundere Alternative sind. Importeure zahlen für die Rosen eine Fairtrade-Prämie von zehn Prozent auf den Importpreis. Der Joint Body, ein Komitee aus Arbeiter- und Managementvertretern, entscheidet gemeinschaftlich über die Verwendung der Prämiengelder zum Wohle der Arbeiterinnen und Arbeiter, ihrer Familien und Gemeinden. Die Arbeiter auf den Rosenfarmen spüren die Wirkungen des Fairen Handels konkret: "Durch die Fairtrade-Rosen konnten in Ostafrika Schulstipendien, Brunnenbohrungen und Moskitonetze finanziert werden", erklärt Dieter Overath, TransFair-Geschäftsführer.

Blumenarbeiterin Janet Ndliaka von der kenianischen Blumenfarm Pandaroses erzählt: "Bevor es Fairtrade gab, habe ich viel gelitten. In der Schwangerschaft musste ich bis zur Geburt arbeiten und schon nach einer Woche wiederkommen. Heute wird zum Glück darauf geachtet, dass die schwangeren Arbeiterinnen nur leichte Aufgaben zu erledigen haben, es gibt Schwangerschaftsurlaub und die Firma zahlt die Krankenhausrechnung."

Fairtrade-Rosen bieten eine wirkungsvolle Alternative zur herkömmlichen Schnittblume aus dem Süden. Erhältlich sind sie bundesweit bei REWE, Penny, toom-Märkte, regional bei der Kaiser's Tengelmann AG in Bayern, der Edeka Südwest in Baden-Württemberg und in den Blumenfachgeschäften von Blumen Risse und Blume 2000.

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Pressekontakt:

Claudia Brück, TransFair e.V., 0221-94204031

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