Wissenschaftler aus aller Welt zu Gast in Cottbus - Internationale Oxyfuel-Konferenz
Pilotanlage "Schwarze Pumpe" ist Leuchturm-Projekt der International Energy Agency (IEA)

   

Berlin (ots) - Die CCS-Pilotanlage von Vattenfall ist Dreh- und Angelpunkt einer internationalen Konferenz zum Thema Oxyfuel, die heute in Cottbus begonnen hat. Ausrichter der "International Oxyfuel Combustion Conference" ist die Internationale Energieagentur (IEA) mit Sitz in Paris. Das Oxyfuel-Verfahren ist eine Möglichkeit der Abscheidung und langzeitsicheren unterirdischen Speicherung von Kohlendioxid aus Kraftwerken (Carbon Capture and Storage, kurz CCS) aber auch vielen Prozessen aus der emissionsintensiven Metall-, Zement- und Papierindustrie und gilt als eine der innovativen Schlüsseltechnologien für den weltweiten Klimaschutz.

Dr. John Topper, Leiter des IEA Greenhouse Gas R&D Programmes äußert sich schon zu Beginn optimistisch zu dem Experten-Gipfeltreffen in Cottbus: "Dies ist das erste Mal, dass wir eine Konferenz organisieren, die sich ausschließlich mit dem Oxyfuel-Verfahren beschäftigt. In den nächsten drei Tagen werden fast 300 Wissenschaftler und Industrievertreter aus 26 Ländern die neuesten Fortschritte auf dem Gebiet der CO2-Abscheidung diskutieren. Außerdem wird es darum gehen, wie man diese faszinierende Technologie wettbewerbsfähig in den Energiemarkt einführen kann."

Das besondere Interesse der Teilnehmer gilt neben wissenschaftlichen Aspekten vor allem dem Pilotprojekt von Vattenfall: Seit einem Jahr läuft die weltweit erste CCS-Pilotanlage am Standort Schwarze Pumpe in der Lausitz, in der das Oxyfuel-Verfahren vom Labor in die Praxis überführt wird.

Am Freitag, 11. September, werden die Ergebnisse der "International Oxyfuel Combustion Conference" und die Ergebnisse der bisherigen Forschungsarbeit in der Vattenfall-Pilotanlage bei einer Pressekonferenz vorgestellt.

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Damian Müller, Vattenfall Europe AG,
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