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Werder Bremen-Presseservice: Klaus Allofs: "Wir kaufen nicht für die Galerie"

    Bremen (ots) - Klaus Allofs will der Werder-Linie treu bleiben. In der Pressekonferenz zum Trainingsauftakt der Grün-Weißen kündigte Werders Geschäftsfüher an, auch in Zukunft mit Ruhe, Verstand und Kalkül auf dem Transfermarkt zu agieren. Gefragt, ob ein "echter Kracher" in den kommenden Tagen zu erwarten wäre, reagierte der Geschäftsführer mit einer realistischen Einschätzung:

    "Wir kaufen ja nicht für die Galerie. Natürlich wird der öffentliche Druck größer, aber es ist auch nicht mehr so einfach, die ganz großen Namen zu holen. Wir wollen Spieler verpflichten die zu uns passen", so Allofs, der im gleichen Atemzug das Profil eines möglichen Transfers skizzierte: "Es muss ein guter und finanzierbarer Spieler sein, wenn es dann ein großer Name ist, ist das auch gut. Vielmehr sind wir aber darauf bedacht Spieler zu verpflichten, die bei uns zu einem `echten Kracher` werden. Spieler, bei denen der Fan nicht gleich mit der Zunge schnalzt, die aber eine echte Verstärkung für uns sind. Diesen Weg wollen wir weiter gehen."

    Dass die Bremer wegen des niedrigen Altersdurchschnitts ein Erfahrungsdefizit aufweisen, glaubt Allofs indes nicht: "Unsere Mannschaft hat in der Champions League gespielt, ist Zweiter in der deutschen Meisterschaft. Die Spieler, die wir haben, sind ja auch ein Jahr älter geworden, haben einiges dazu gelernt. Da kann man nicht von einem Team sprechen, das zu wenig Erfahrung hat."

    Cheftrainer Thomas Schaaf setzt ebenfalls volles Vertrauen in seine junge Mannschaft, lobte in der Pressekonferenz Talente wie Aaron Hunt, Sebastian Boenisch und Co.: "Von diesen Spielern können wir noch einiges erwarten. Wenn sie fit waren, haben sie hervorragende Leistungen gezeigt." Schaaf weiter: "Sollte Aaron verletzungsfrei bleiben, ist er sicher auch ein Thema für die Nationalmannschaft. Wenn er konstant spielt, kann er sich auch auf diesem Niveau beweisen." Spätestens dann dürften Werder-Fans mit der Zunge schnalzen, weil sich mal wieder ein Bremer Jungprofi zu einem "echten Kracher" entwickelt hätte.

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