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Alles Wichtige rund ums Thema Beipackzettel

Alles Wichtige rund ums Thema Beipackzettel
Senioren Ratgeber 10/2016 Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/52278 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/Wort & Bild Verlag - Senioren Ratgeber"

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Baierbrunn (ots) - Anmoderationsvorschlag: Das hat wohl jeder von uns schon mal gemacht. Aus der Packung Tabletten herausgenommen und mit Wasser runtergespült, ohne auch nur einen Gedanken an den Beipackzettel zu verlieren, denn er ist zu lang, zu unverständlich, zu kompliziert ist die Begründung. Das kann gefährlich werden, weiß Dagmar Ponto und hat bei einer Expertin nachgefragt.

Sprecherin: Liest man die oft ellenlange Aufzählung der Packungsbeilage, ist man schnell verunsichert, und nimmt im schlechtesten Fall das Medikament gar nicht erst ein, berichtet das Apothekenmagazin Senioren Ratgeber. Wir haben Chefredakteurin Claudia Röttger gefragt, warum Beipackzettel häufig unverständlich sind und ob es nicht auch verbraucherfreundlicher geht:

O-Ton Claudia Röttger: 23 Sekunden

Vorweg: Es ist gesetzlich vorgeschrieben, was ein Beipackzettel alles enthalten muss. Es gibt aber schon überarbeitete Beipackzettel, die kein Medizinlatein mehr enthalten, dafür aber zum Beispiel eine gezeichnete Uhr, die verdeutlicht, wann das Medikament eingenommen werden soll. Neben den Infotexten gibt es häufiger auch schon Zeichnungen, wie man zum Beispiel Augentropfen richtig träufelt.

Sprecherin: Vor einiger Zeit wurde das Pilotprojekt "Digitaler Beipackzettel" gestartet. Was ist davon zu halten?

O-Ton Claudia Röttger: 20 Sekunden

Das ist ein guter Schritt in die richtige Richtung, denn die digitalen Infotexte lassen sich aktualisieren, gehen nicht verloren, und die Schrift lässt sich beliebig vergrößern. Außerdem kommen immer mehr Apps mit seriösen Informationen auf den Markt. Da aber nicht alle älteren Menschen das Internet nutzen, sollten gerade diese ihre Fragen vor Ort klären lassen.

Sprecherin: Und wer ist dann der Ansprechpartner, wenn man noch Bedenken hat oder etwas nicht verstanden hat?

O-Ton Claudia Röttger: 21 Sekunden

Am besten bespricht man das mit dem Arzt oder dem Apotheker und streicht sich vorher schon an, was man nicht verstanden hat. Man sollte auch noch mal nachfragen, wofür, wann und in welcher Dosis man das verschriebene Medikament einnehmen soll. Und man sollte sich auch vom Fachmann erklären lassen, ob es mögliche Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln gibt, die man auch einnimmt.

Abmoderationsvorschlag: So bleibt das persönliche Gespräch nach wie vor eine wichtige Säule der Arzneitherapie, schreibt der Senioren Ratgeber.

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Sylvie Rüdinger
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