Baierbrunn (ots) - Sie wird tiefer, rauer, manchmal hauchiger: Auch die Stimme des Menschen altert. Kein Wunder - die zahlreichen winzigen Muskeln für die Stimmbänder bilden sich mit zunehmendem Alter zurück, und der Kehlkopf wird trockener. Allerdings lässt sich wirksam gegensteuern: Wer die Stimme jung halten will, muss sie nutzen, erklärt der HNO-Arzt und Phoniater Dr. Gerrit Wohlt im Apothekenmagazin "Senioren Ratgeber": In einem Chor mitsingen oder auch nur unter der Dusche trällern und einfach öfter mal mit dem Nachbarn sprechen. Wer keinen täglichen Gesprächspartner hat, dem rät Wohlt: "Lesen Sie sich selbst täglich eine Viertelstunde etwas vor. Damit bleibt Ihre Stimme in Übung und Sie wirken einer Heiserkeit vor." Schonen sollte man die Stimme, wenn sie krank ist: wenn der Hals kratzt, möglichst wenig reden.
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