Tablette mit Verzögerung
Was "retard" im Namen von Arzneimitteln bedeutet
Baierbrunn (ots) - Bei einigen Medikamenten erkennt man schon am Namen, dass sie ein bestimmtes Wirkprinzip haben: Der Zusatz "retard" weist darauf hin, dass das Mittel verzögert wirkt, länger und gleichmäßiger. Dafür sorgt ein Überzug, der den Wirkstoff erst nach und nach in den Blutkreislauf abgibt. Das ist auch der Grund, weshalb die meisten Retard-Tabletten nicht geteilt werden dürfen, erklärt das Apothekenmagazin "Senioren Ratgeber". Eine andere Verzögerungstaktik bei der Arzneiherstellung besteht darin, den Inhaltstoff in winzige Kügelchen, Pellets, zu verpacken, die jedes für sich mit einem Retard-Überzug versehen sind, und sie dann wieder zur Tablette zu pressen. Bei dieser Form ist das Teilen erlaubt. Trotzdem: Um sicherzugehen, sollte man vorher immer den Apotheker fragen.
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Das Apothekenmagazin "Senioren Ratgeber" 9/2010 liegt in den meisten Apotheken aus und wird ohne Zuzahlung zur Gesundheitsberatung an Kunden abgegeben.
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