Deutscher Mühlentag 2011: Über 1000 Ausflugsziele für Pfingstmontag / Special im Internet: Gewinnspiel, Mühlenbesuch u. Wegweiser online / Müllernachwuchs gesucht: Lebensmitteltechnik statt Kulturromantik

Bonn (ots) - 76 Prozent aller Deutschen möchten nach den Ergebnissen einer bundesweiten Meinungsumfrage gern einmal hinter die Kulissen der Mühlen und den Müllern über die Schulter schauen: Wie wird der Stoff für unser täglich Brot gemahlen? Am Pfingstmontag (13. Juni 2011) ist bundesweit Gelegenheit, diesen Wissensdurst zu stillen: Zum 18. Deutschen Mühlentag 2011 öffnen mehr als 1000 Mühlen ihre Tore für Besucher. Bei einem Ausflug kann man so "live" am Ort des Geschehens mehr über Mehl, Müller und Müh-len erfahren.

Auf www.mein-mehl.de gibt es zum Mühlentag bei einem Quiz für Mehl-experten attraktive Preise zu gewinnen. Und wer sich für Pfingstmontag schon etwas anderes vorgenommen hat, wird auf dieser Internetseite zu einem virtuellen Mühlenbesuch eingeladen: In drei-einhalb Minuten ist der Weg vom Getreide zum Mehl in einer Mühle von heute online zu besichtigen. Außerdem sind dort alle "Mühlentags-Mühlen" zu finden - über einen Link zum Wegweiser der Deutschen Gesellschaft für Mühlenkunde und Mühlenerhaltung, die den Deutschen Mühlentag veranstaltet.

Technisch und praktisch veranlagte Jugendliche, die nach einer interessanten Lehrstelle suchen, könnten allerdings in manchen der nostalgisch-historischen Mühlen einen falschen Eindruck von der heutigen Arbeitswelt gewinnen. Davor warnen Berufspädagogen an-lässlich des Mühlentags und mit Blick auf die jetzt anlaufende Lehrstellenrunde 2011. Die häufig Jahrhunderte alte Technik in den Mühlendenkmälern ist kulturgeschichtlich interessant und romantisch anzuschauen. Aber die Berufsrealität in modernen Getreidemühlen sieht anders aus, denn dort werden heute "Verfahrenstechnologen in der Mühlen- und Futtermittelwirtschaft" ausgebildet: Für fachgerechte Getreideverarbeitung und Herstellung hochwertiger Lebensmittel, wobei "Kollege Computer" in vielen Bereichen ein wichtiger Mitarbeiter ist. "Wir brauchen ständig gut ausgebildete Nachwuchskräfte", sagt Andreas Bolte, Bildungsreferent beim Verband Deutscher Mühlen: "Diese Ausbildung ist attraktiv für junge Leute, die sich gleichermaßen für Naturprodukte wie Technikpraxis interessieren. Sie bietet gute Jobperspektiven, krisensichere Arbeitsplätze und interessante Weiterbildungsmöglichkeiten." Mehr dazu in einem aktuellen Radiointerview als Podcast auf www.mueller-in.de > Ausbildung

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