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Ohoven: "Ich gratuliere Frau Wirtschaftsministerin Zypries!"

Berlin (ots) - Zu den Plänen von Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries, eine steuerliche Forschungsförderung für kleine und mittlere Unternehmen auf den Weg zu bringen und zusätzlich Innovationen im Mittelstand mit einer Milliarde Euro zu fördern, erklärt Mario Ohoven, Präsident des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft (BVMW):

"Ich gratuliere Frau Ministerin Zypries zu ihrer Initiative! Endlich kommt Bewegung in die jahrelange Tatenlosigkeit bei der steuerlichen Forschungsförderung.

Jetzt kommt es darauf an, dass der Bundesfinanzminister dem Mittelstand nicht wieder einen Strich durch die Rechnung macht und die Einführung einer steuerlichen Förderung von Forschung und Entwicklung blockiert. In Wahlkampfzeiten hoffe ich für diesen Fall, dass ihn die Bundeskanzlerin einfängt.

Innovationen sind die Grundlage unseres Wohlstands. Insbesondere klein- und mittelständische Unternehmen, die das Rückgrat der Innovation in unserem Land sind, benötigen dringend eine Steuergutschrift. Über 90 Prozent der kleinen und mittleren Unternehmen fordern in unserer Jahresumfrage solch eine steuerliche Forschungsförderung.

Der deutsche Mittelstand kämpft seit Jahren für eine steuerliche FuE-Förderung in Höhe von 15 Prozent ihres Personalaufwands. Wenn sich in einem ersten Schritt die Koalitionsparteien auf 10 Prozent einigen, dann ist der richtige Weg beschritten.

Denn die Förderwirkung ist bei unseren Betrieben immens: Je Euro an entgangenen Steuereinnahmen wird zusätzlicher FuE-Aufwand von 1,33 Euro mobilisiert. Wichtig ist uns allerdings, dass das Ganze als Ergänzung zur bestehenden Projektförderung kommt und auch Start-ups von der geplanten steuerlichen FuE-Förderung profitieren.

In 28 von 34 OECD-Staaten werden Investitionen in Forschung und Entwicklung unbürokratisch steuerlich gefördert, nur nicht bei uns. Der alarmierend niedrige Anteil von innovativen Unternehmen von nur noch 35 Prozent muss sich mindestens verdoppeln", so Ohoven.

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