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Ohoven: EEG nachbessern - Energiewende gelingt nur mit Mittelstand und fairem Wettbewerb

Berlin (ots) - Zu der heutigen Sonder-Ministerpräsidentenkonferenz zum Erneuerbare-Energien-Gesetz erklärt Mittelstandspräsident Mario Ohoven:

"Der EEG-Entwurf gefährdet die Energiewende und muss dringend mittelstandsfreundlich nachgebessert werden. Der Mittelstand fordert einen fairen Wettbewerb. Sonst können künftig kleinere Anbieter aufgrund der hohen Risiken einer Ausschreibung nicht mehr ihren Beitrag zur Energiewende leisten. Zudem braucht gerade die Windkraftbranche Planungssicherheit.

Handlungsbedarf besteht auch beim flächendeckenden, dezentralen Ausbau der Erneuerbaren Energien. Dies betrifft sowohl die Ausgestaltung des Referenzertragsmodells als auch die Belastung der Eigenstromerzeugung mittelständischer Unternehmen mit der EEG-Umlage. Denn die Energiewende kann nur dezentral gelingen.

Die Energiewende setzt nicht zuletzt Speicher voraus, um die schwankende Einspeisung der Erneuerbaren kosteneffizient auszugleichen. Daher sind Speicher systemdienlich und keine Letztverbraucher. Dies muss eindeutig und rechtssicher im EEG klargestellt werden."

Info: Alle Vorschläge des BVMW zur Novellierung des EEG finden Sie in der Stellungnahme zum Referentenentwurf EEG 2016: http://bit.ly/1rGpWmp

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