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Ohoven: Gesundheitsmanagement im Betrieb muss Chefsache sein
BVMW engagiert sich im Projekt GE-MIT - GEsunder MITtelstand Deutschland des Bundesarbeitsministeriums

Berlin (ots) - "Der Mittelstand braucht gesunde, motivierte und produktive Mitarbeiter, gerade vor dem Hintergrund älter werdender Belegschaften und längerer Lebensarbeitszeiten. Deshalb muss das betriebliche Gesundheitsmanagement im Betrieb Chefsache sein." Das erklärte Mario Ohoven, Präsident des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft (BVMW), zum offiziellen Startschuss für das Projekt GE-MIT - GEsunder MITtelstand Deutschland. Der BVMW engagiert sich damit in der Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA) des Bundesarbeitsministeriums.

Im Rahmen von INQA unterstützt der BVMW gemeinsam mit dem Institut für Betriebliche Gesundheitsförderung kleine und mittlere Unternehmen mit praxisgerechten Instrumenten und Aktivitäten bei der betrieblichen Gesundheitsförderung. Innerhalb des Verbandes entstehen sechs Unternehmensnachbarschaften, die gemeinsam mit jeweils einem Gesundheitscoach betriebsübergreifend individuelle Maßnahmen zur Förderung der Gesundheit der Mitarbeiter entwickeln.

Ziel des Projektes GE-MIT ist die Entwicklung des INQA-Checks Gesundheit, ein Selbstbewertungsinstrument für Unternehmen, das neben der Abbildung des Status quo Vorschläge für betriebliche Gesundheitsförderung unterbreitet. Der INQA-Check Gesundheit ist eine Vertiefung des INQA-Unternehmenschecks "Guter Mittelstand". Er soll dazu anregen, nach den Maßnahmen zur betrieblichen Gesundheitsförderung auch ein strategisches betriebliches Gesundheitsmanagement in mittelständischen Betrieben zu etablieren.

INQA hat das Ziel, durch eine gesteigerte Arbeitsqualität die Wettbewerbsfähigkeit und die Innovationskraft im Mittelstand zu stärken. Die Initiative des Bundesarbeitsministeriums wird getragen von vier Themensäulen. Dazu gehören neben dem Thema Gesundheit, in der das Projekt GE-MIT eingebunden ist, auch Personalführung, Chancengleichheit & Diversity sowie Wissen & Kompetenz.

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