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Mittelstand lehnt Gesundheitsfonds ab

Berlin (ots) - "Der Gesundheitsfonds löst keines der Probleme unseres Gesundheitswesens, sondern schafft neue. Deshalb lehnt der Mittelstand ihn ab. Wenn sich schon keine politische Mehrheit für einen völligen Verzicht findet, so sollte die Einführung des Gesundheitsfonds' zumindest um ein Jahr verschoben werden, um die gröbsten Mängel zu beseitigen." Dies erklärte der Präsident des Bundesverbands mittelständische Wirtschaft (BVMW), Mario Ohoven, zur heutigen Anhörung im Gesundheitsausschuss. Der Gesundheitsfonds bedeute mehr Bürokratie und höhere Beiträge, so der Mittelstandspräsident. Die Gesundheitskosten müssten von den Lohnkosten abgekoppelt werden. "Der einheitliche Beitragssatz zur Gesetzlichen Krankenversicherung führt zu einer weiteren Steigerung der Lohnzusatzkosten." Es könne zudem nicht sein, dass eine Prämienausschüttung der Krankenkassen an den Arbeitgeber ausgeschlossen ist. Angesichts der Kostenexplosion im Gesundheitswesen forderte Ohoven darüber hinaus eine Neubestimmung und Einschränkung des Leistungskatalogs der Krankenkassen. "Nur Wettbewerb unter den Kassen kann ein breites Leistungsangebot sichern und weiteren Kostensteigerungen entgegenwirken. Deshalb sagen wir Nein zu allen Plänen für eine Einheitskrankenversicherung." Pressekontakt: BVMW Presse Eberhard Vogt Tel.: 030 / 53 32 06 20 Mail: presse@bvmw.de Web: www.bvmw.de Original-Content von: BVMW, übermittelt durch news aktuell

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