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Länder müssen Erhöhung der LKW-Maut stoppen

Berlin (ots) - Vor der geplanten Erhöhung der LKW-Maut zum 1. Januar 2009 hat der Präsident des Bundesverbands mittelständische Wirtschaft (BVMW), Mario Ohoven, gewarnt. "Im mittelständisch geprägten Transportgewerbe ist wegen der stark gestiegenen Kraftstoffpreise schon jetzt die Schmerzgrenze erreicht. Zusätzliche Kosten in Milliardenhöhe würden die Existenz Tausender Speditionsbetriebe gefährden und die Konjunktur schwächen." Der Mittelstandspräsident wies darauf hin, dass die Transportwirtschaft durch die Anhebung der Mautsätze um 40 bis 80 Prozent mit mehr als zwei Milliarden Euro zusätzlich belastet wird. "Diese Kostensteigerung kann nicht einfach an die Kunden weitergegeben werden. Zudem haben viele Unternehmen längerfristige Verträge mit ihren Kunden abgeschlossen." Besonders ärgerlich sei, so Ohoven, dass die im Masterplan Güterverkehr und Logistik vorgesehene Erhöhung der LKW-Maut nur zu einem geringen Teil dem Ausbau der Verkehrsinfrastruktur diene. So sollen die Investitionen in die Verkehrswege des Bundes 2009 gegenüber 2008 nur um rund 630 Millionen Euro zunehmen, der Anteil daran für die Straße liegt bei knapp 340 Millionen Euro. Ohoven fordert die Bundesländer auf, die geplante Mauterhöhung spätestens im Bundesrat zu stoppen. Eine Verschiebung sei keine Lösung, zumal mit der Umsetzung der EU-Wegekostenrichtline dem Transportgewerbe weitere Kostenbelastungen drohten. Pressekontakt: BVMW Presse Eberhard Vogt Tel.: 030 / 53 32 06 20 E-Mail: presse@bvmw.de Web: www.bvmw.de Original-Content von: BVMW, übermittelt durch news aktuell

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