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"Wir brauchen wieder mehr Vertrauen in das Bankenwesen"
Handels- und Dienstleistungsbranche Baden-Württembergs legt Fünf-Punkte-Katalog vor

Stuttgart (ots) - Die baden-württembergische Handels- und Dienstleistungsbranche will die derzeitige Finanz- und Wirtschaftskrise aus eigener Kraft bewältigen. Dies bekräftigen Unternehmens- und Verbandsführer der Branche im Vorfeld des am Sonntag im Kanzleramt stattfindenden Konjunkturgipfels. In einem Brief an Bundeskanzlerin Angela Merkel, Bundeswirtschaftsminister Michael Glos und den baden-württembergischen Ministerpräsidenten Günther Oettinger, fordert die Branche unter anderem die Umgestaltung der Einkommenssteuergesetze zur Konjunkturbelebung und Maßnahmen zur Vertrauensbildung im Bankenwesen.

Dr. Fritz Oesterle, Vorstandsvorsitzender der Celesio AG, Willem G. van Agtmael Geschäftsführender Gesellschafter der E. Breuninger GmbH & Co., Dr. Herbert Müller, Vorsitzender des Vorstandes der Ernst & Young AG, sowie die Präsidenten des Einzelhandelsverbands Baden-Württemberg und des Verbands für Dienstleistung, Groß- und Außenhandel Baden-Württemberg, Horst Lenk und Gerhard Esterhammer erklären kurzfristigen Konjunkturprogrammen eine Absage und stellen die folgenden Forderungen in den Mittelpunkt:

   1. Intensivierung des Dialogs zwischen Politik und Handels- und 
      Dienstleitungsbranche, um diesen Wirtschaftssektor als Motor 
      der Binnenwirtschaft stärker ins Bewusstsein von Gesellschaft 
      und Politik zu rücken.
   2. Bundesregierung und Landesregierungen sollten vor diesem 
      Hintergrund verstärkt Veranstaltungen nach dem Vorbild der "2. 
      Fachkonferenz Handelsunternehmen in Baden-Württemberg" 
      durchführen.
   3. Die Rahmenbedingungen der Banken für die Kreditgewährung der 
      Handels- und Dienstleistungsbranche müssen angemessen optimiert
      werden, um das Vertrauen in das Bankenwesen zu stabilisieren.
   4. Die Umgestaltung der Einkommenssteuergesetze als zwingende 
      Voraussetzung für die Belebung der Binnenkonjunktur muss 
      vorangetrieben werden, da dies die geeignetste Maßnahme zur 
      Stützung der Handels- und Dienstleistungsbranche ist.
   5. Das Thema Aus- und Weiterbildung muss (beispielsweise durch 
      staatliche Förderprogramme) fortgeführt und ausgebaut werden. 
Der Handels- und Dienstleistungssektor in Baden-Württemberg ist ein 
dynamischer Wirtschaftsmotor. Die Branchen des Sektors repräsentieren
im Land gut 750.000 Beschäftigte, 35.000 Auszubildende und generieren
einen Umsatz von mehr als 200 Milliarden Euro.
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Über den Celesio-Konzern
Celesio, eines der führenden europäischen Handels- und 
Dienstleistungsunternehmen für Arzneimittel, erreichte 2007 einen 
Umsatz von 22,3 Milliarden Euro. Zum 30. September 2008 arbeiteten 
37.811 Menschen für den Konzern. Celesio ist in 14 Ländern aktiv. Die
drei Geschäftsbereiche Großhandel, Apotheken und Services decken die 
gesamte Bandbreite des Pharmahandels und der pharmabezogenen 
Dienstleistungen ab. 

Pressekontakt:

Rainer Berghausen, Celesio AG, +49 (0)711.5001-549
rainer.berghausen@celesio.com

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