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"Arzneimittel gehören ausschließlich in die Hände der Apotheker" - Erster Politikbrief von Celesio erschienen

Stuttgart/Berlin (ots) - Celesio, Europas führendes Handels- und Dienstleistungsunternehmen für Arzneimittel, verstärkt den Dialog mit der Politik, der Wirtschaft und der Gesellschaft. Mit einem Politikbrief, der ab heute alle drei Monate erscheinen soll, will Celesio Themen und Ideen zu Gesundheitssystemen und Gesundheitsmärkten dokumentieren und diskutieren. Themen des ersten Politikbriefs sind unter anderem die mögliche Liberalisierung der Arzneimittelversorgung, Aus- und Weiterbildung pharmazeutischen Fachpersonals und der Branchenpionier des Arzneimittelversandhandels Apotheke DocMorris.

"Wir möchten mit allen gesellschaftlichen Gruppen noch intensiver ins Gespräch kommen", betont der Vorsitzende des Vorstands von Celesio, Fritz Oesterle. "Wir möchten mit dem Politikbrief unser gesellschaftliches Engagement und unsere Standpunkte zu aktuellen Themen der Politik und Gesellschaft darstellen." Dies ist besonders im Blick auf den Wandel des Gesundheitsmarkts in Europa wichtig. Denn auch Deutschland ist von diesem Wandel nicht ausgenommen. Jetzt gehe es darum, im gesamtgesellschaftlichen Dialog die Ängste und Fragen der Menschen zu berücksichtigen, um den bestmöglichen Weg im Wandel zu beschreiten.

Im Editorial des Politikbriefs schreibt Celesio-Chef Oesterle weiter: "Nur eine breite Debatte aller Vertreter im deutschen Gesundheitssystem kann unserer Auffassung nach dazu führen, dass Veränderungen im Markt von den Menschen nicht als Gefahr, sondern vielmehr als Chance für ein Mehr an Qualität, ein Mehr an Dienstleistung, ein Mehr an besserer Versorgung und ein Mehr an größerer Effizienz erkannt werden."

So betont beispielsweise Celesio in ihrem Standpunkt zur Liberalisierung der Arzneimittelversorgung die wichtigsten Punkte aus der Sicht des größten Apothekenbetreibers Europas. Im aktuellen Politikbrief heißt es dazu: "Arzneimittel gehören ausschließlich in die Hände der Apotheker. Es ist aus unserer Sicht zweitrangig, ob der Apotheker angestellt ist, so wie dies schon in vielen Apotheken in Deutschland der Fall ist, oder ob er Inhaber der Apotheke ist. Entscheidend ist nicht, ob er die Apotheke besitzt, sondern wie gut und kompetent seine Beratung ist."

Apotheken können und müssen mehr sein als eine reine Abgabestelle von Arzneimitteln. Beratung und Präventionsmaßnahmen seien dabei nur zwei Beispiele des täglichen Handelns in Celesio-Apotheken. "Der Gesetzgeber hat in Deutschland Regeln erstellt, um Qualität sicherzustellen, so zum Beispiel die Apothekenbetriebsordnung. Wir halten es für wichtig, dass diese nicht aufgeweicht, sondern vielmehr konsequent umgesetzt wird. So kann sich der Kunde darauf verlassen, dass ihm kompetente Ansprechpartner in der Apotheke gegenüberstehen", schreibt das Unternehmen.

Zur hohen Qualität der Arzneimittelversorgung in Deutschland gehört nach Ansicht von Celesio auch, dass in einem liberalisierten Markt die Versorgung mit Arzneimitteln landesweit garantiert wird, auch im ländlichen Raum. Es sei bedauerlich, so Celesio, dass in Deutschland seit einigen Jahren der Trend zu erkennen sei, dass die Versorgungslage im ländlichen Raum schlechter würde. "Nur die Flächendeckung stellt sicher, dass alle Menschen an den Chancen, die eine Liberalisierung bietet, teilhaben. Das Beispiel Norwegen zeigt, dass mit der Liberalisierung die Versorgung der Bevölkerung gesichert wurde", so die Feststellung von Celesio.

Der Politikbrief steht auf der Celesio-Webseite zum Herunterladen bereit: www.celesio.com/politik

Pressekontakt:

Rainer Berghausen, Celesio AG, +49 (0)711.5001-549
rainer.berghausen@celesio.com

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