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Müller und Renner verteidigen Staatsballett-Entscheidung

Berlin (ots) - Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) und Kulturstaatssekretär Tim Renner (parteilos) halten daran fest, dass die Choreographin Sasha Waltz Co-Intendantin des Staatsballetts wird.

Trotz massiver Kritik bleibe es bei der Entscheidung, bestätigten die SPD-Politiker am Dienstag dem rbb-Inforadio. Man habe gerade deswegen eine Doppelspitze gesucht, damit sich der zeitgenössische Tanz ebenso wiederfindet wie das klassische Repertoire, sagte Müller. "Man muss akzeptieren, dass es auch eine andere Meinung gibt. Ich fühle mich aber mit unserer Entscheidung sehr wohl und sehr im Reinen."

Müller und Renner hatten in der vergangenen Woche Waltz und den Direktor des Royal Swedish Ballet, Johannes Öhman, als neues Intendanten-Duo ab Mitte 2019 angekündigt.

Müller unterstrich im rbb-Inforadio, er glaube, dass das "gerade in dieser Kombination" eine "sehr erfolgreiche Arbeit wird". Am Mittwoch werde Öhman erste Gespräche mit dem Ensemble führen: "Ich glaube, dann wird sich auch wieder vieles beruhigen".

Auch Kulturstaatsekretär Renner verteidigte im rbb-Inforadio die Entscheidung gegen die Kritik aus dem Ensemble des Staatsballetts: "Die Tänzer sind da, glaube ich, teilweise auch ein bißchen schlecht informiert worden. Man hätte hier sicher klarer erklären können und müssen, dass wir eine Doppelstruktur bewusst gewählt haben". Die Ängste um das klassische Repertoire seien unbegründet: "Öhman wird genau dort weitermachen und ist dazu noch einer, der sehr viel Erfahrung mit Sasha Waltz hat, so dass wir sicher stellen können, dass es zwischen den beiden Seiten nicht zum Konflikt, sondern zur Kooperation kommen kann. Da können die Tänzer am Ende nur gewinnen."

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