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rbb-Inforadio: Leiter KAS-Büro Tunesien: Friedensnobelpreis an tunesisches Quartett "Würdigung und Ermutigung"

Berlin (ots) - Der Leiter des Auslandsbüros Tunesien bei der Konrad-Adenauer-Stiftung, Hardy Ostry, hat den Friedensnobelpreis an das "Quartett für den nationalen Dialog" als Würdigung und Ermutigung bezeichnet.

Im rbb-Inforadio sagte Ostry am Freitag: "Ich denke, diese Preisvergabe hat zwei Perspektiven: Das eine ist, das zu loben und zu würdigen, was in der Vergangenheit passiert ist in Tunesien, aber mit Blick auf die aktuelle Lage natürlich auch gerade die Sozialpartner, Gewerkschaften und Arbeitgeber daran zu erinnern, dass der Weg noch nicht zu Ende ist. Wir sind gerade in einer Phase erheblicher sozialer Spannungen und zahlreicher Streiks, so dass ich denke, es ist Würdigung, aber es ist auch Ermutigung für diese Akteure, diesen Prozess weiter zu gestalten."

Das Nobelpreiskomitee in Oslo hatte am Freitag bekannt gegeben, das "Quartett für den nationalen Dialog" erhalte die Auszeichnung für seinen Beitrag zu einem alternativen politischen Prozess, als Tunesien am Rande eines Bürgerkriegs stand. Dem heute ausgezeichneten Gremium gehören der tunesische Gewerkschaftsverband, der Arbeitgeberverband, die Menschenrechtsliga und die Anwaltskammer des Landes an.

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