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Merkel sieht in Brandenburg noch Nachholbedarf

Berlin/Potsdam (ots) - Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sieht in Brandenburg vor allem bei den Themen Grenzkriminalität und Bildung noch Nachholbedarf.

Die Polizeipräsenz sei in den Grenzregionen nicht zureichend, sagte Merkel am Dienstag im rbb-Inforadio. Hier habe die brandenburgische CDU sehr klare Vorstellungen, wie sie das verbessern könnte. Zweitens stehe Brandenburg, was die Bildung angehe, nicht gut da. Sachsen und Thüringen seien bei allen PISA-Studien deutlich besser. "Ich kann mir nicht vorstellen, da ich nun auch Brandenburgerin bin, dass die Brandenburger Kinder weniger begabt sind als die Kinder in Sachsen und Thüringen." Deshalb müsse im Schulsystem unbedingt etwas getan werden, damit die Kinder in Brandenburg einen Abschluss machen könnten, der sie auch bundesweit gut dastehen lasse.

Mit Blick auf die Landtagswahl in Thüringen am 14. September warb Merkel dafür, den "sehr erfolgreichen Weg, den Thüringen seit 1990 unter der CDU genommen habe, fortzusetzen. (...)". Sie glaube nicht, dass das Land diesen Erfolgskurs auch unter einem linken Ministerpräsidenten einhalten könne. "Außerdem finde ich es gelinde gesagt bemerkenswert oder ein bisschen seltsam, wenn eine große Volkspartei wie die SPD jetzt auf die Idee kommt, dass sie einen linken Ministerpräsidenten unterstützen muss. Das würde ich mir als Volkspartei nicht antun."

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