Rundfunkrat des rbb stellt Wirtschaftsplan 2013 fest

   

Berlin (ots) - Der Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) rechnet im kommenden Jahr mit Erträgen von 408,1 Mio. Euro und Aufwendungen von 417,4 Mio. Euro. Das geht aus dem Wirtschaftsplan des Senders für 2013 hervor, den der Rundfunkrat des rbb am Donnerstag (6. Dezember) festgestellt hat. Der rbb steigert seine Aufwendungen für das Programm überdurchschnittlich: Der Etat der Programmdirektion erhöht sich um zwei Prozent, das Plus bei den nicht unmittelbar programmbezogenen Bereichen liegt bei 1,5 Prozent. Der rbb will seine Online-Angebote ausbauen und weitere neue Programmformate entwickeln. Das geplante Investitionsvolumen liegt 2013 bei 22 Mio. Euro. Dieses Geld fließt beispielsweise in die Umstellung auf hochauflösendes Fernsehen (HDTV) und in die vollständige Digitalisierung der Arbeitsabläufe im Programm. Die Zahl der Stellen bleibt mit 1.467,5 im Jahr 2013 exakt auf dem Niveau von 2012. rbb-Intendantin Dagmar Reim: "Zwischen 2009 und 2012 konnten wir den rbb erfreulicherweise finanziell konsolidieren. Wir wirtschaften diszipliniert und bilden finanzielle Reserven, um auch noch die beiden kommenden Jahre ohne Beitragserhöhung überbrücken zu können."

Die Planung für 2013 ist geprägt durch den Wechsel zum neuen Rundfunkbeitrag. Künftig wird nicht mehr pro Gerät, sondern pro Wohnung abgerechnet. Da unklar ist, wie sich die Erträge dann entwickeln, hat die KEF eine Beitragserhöhung für 2013 und 2014 ausgesetzt. Das bedeutet für den rbb: Bei kontinuierlich steigenden Personal-, Programm- und Sachaufwendungen muss er insgesamt sechs Jahre ohne zusätzliche Mittel auskommen. Deshalb erwartet der Sender für das erste Jahr der Beitragsperiode 2013 bis 2016 ein Defizit von 9,3 Mio. Euro.

Zum Download verlinkt finden Sie die komplette Presseinformation mit den Zahlen zum Wirtschaftsplan 2013 als PDF.

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