text intern: Grosso-Poker - Verlage fordern 100 Millionen Euro
Hamburg (ots) - Die deutschen Zeitschriften- und Zeitungsverlage wollen angesichts der Krise die mühevoll ausgehandelten Grosso-Handelsspannen doch noch einmal auf den Prüfstand stellen. Dies meldet der Hamburger Brancheninformations-Dienst text intern in seiner aktuellen Ausgabe. Wortführer ist diesmal Gruner + Jahr in Person des Vorstandsvorsitzenden Dr. Bernd Buchholz. Sein Podium ist der Fachbereich Publikumszeitschriften im VDZ Verband Deutscher Zeitschriftenverleger, in dem Buchholz Vorstandsmitglied ist. Vorsitzender dieses Gremiums ist Manfred Braun, Leiter des Zeitschriftenbereichs bei der WAZ-Mediengruppe. Es geht um mehr als 100 Millionen Euro. Notfalls müsse dieses Ziel über Fusionen von Grossisten erreicht werden, heißt es. Vorstellbar wäre, so ist zu hören, die Anzahl der Presse-Großhändler von heute 73 auf etwa 40 Unternehmen zu reduzieren. Zusammenschlüsse zwischen verlagsabhängigen und verlagsunabhängigen Grossisten dürften dabei kein Tabu sein. Als einen Hebel für Neuverhandlungen haben die Verlage die Vertragslage ausgemacht. Wie text intern erfuhr, gibt es zwei Versionen: Fast alle Verlage haben sich mit dem Bundesverband Presse-Grosso (BVPG) auf Fünfjahres-Vereinbarungen geeinigt. Bauer hingegen ließ sich nur auf eine Dreijahresfrist ein.
Pressekontakt:
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Rüdiger Stettinski
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