Stiftung Deutsche Sporthilfe

PwC wird exklusiver Partner des Förder-Modells ElitePlus

Frankfurt am Main (ots) - Weltmarktführer steigt in Sportförderung ein - 1.500 Euro im Monat zusätzlich für Medaillen-Aspiranten in London 2012 - Kanutin Franziska Weber als 37. Athletin im Top-Programm

Die PricewaterhouseCoopers AG wird exklusiver Partner des Förder-Modells ElitePlus der Deutschen Sporthilfe. Den im ElitePlus-Programm eingebundenen Spitzensportlern gewährt die Deutsche Sporthilfe mit finanzieller Unterstützung von PwC bis zu den Olympischen Spielen 2012 in London für maximal achtzehn Monate eine zusätzliche regelmäßige Monatszahlung von 1.500 Euro.

"Diese Partnerschaft mit der Sporthilfe geht über Sportsponsoring im üblichen Sinne hinaus. Uns liegt die wirtschaftliche Absicherung der besten deutschen Athleten für Olympia am Herzen. Wir freuen uns mit ihren Erfolgen und sehen viele Schnittmengen zwischen den Werten dieser Athleten, wie Leistungsbereitschaft, Zielstrebigkeit und Teamwork und den Wertevorstellungen in unserem Unternehmen", so Prof. Dr. Norbert Winkeljohann, Sprecher des Vorstands bei PwC Deutschland, in Frankfurt. "PwC will mit dem Förderprogramm ElitePlus den Athletinnen und Athleten ermöglichen, ihre gleichzeitige Ausbildung an Hochschulen oder in Unternehmen bis zu den Olympischen Spielen 2012 in London zugunsten der sportlichen Vorbereitung einzuschränken. Eine Duale Karriere muss für Hochleistungssportler zur Selbstverständlichkeit werden."

PwC ist der weltweit und in Deutschland führende Anbieter von branchenspezifischen Dienstleistungen in den Bereichen Wirtschaftsprüfung, Steuerberatung und Unternehmensberatung. Das Motto: Für Mandanten den Mehrwert schaffen, den sie erwarten. Weltweit arbeiten nach diesem Leitbild in 154 Ländern mehr als 161.000 Mitarbeiter, in Deutschland 8.700 Mitarbeiter an 28 Standorten.

"Durch das neue Programm sollen die Athletinnen und Athleten in die Lage versetzt werden, sich angesichts des internationalen Wettbewerbs bestmöglich auf den olympischen Höhepunkt vorzubereiten", sagt Dr. Michael Ilgner, Vorsitzender des Vorstands der Deutschen Sporthilfe. "Mit PwC als neuem Partner stärken wir unsere Förderkraft für die besten Athleten enorm. Gleichzeitig haben wir damit einen Partner gefunden, dem auch die Förderung der dualen Karriere wichtig ist. Das Programm ElitePlus ist für die Athleten jedoch kein Selbstläufer, es ist dynamisch konzipiert und basiert auf Leistung: es können neue Medaillenhoffnungen hinzukommen, gleichzeitig kann zum Beispiel bei einer Nicht-Qualifizierung für London der Anspruch der Athleten auf das Programm aber auch verfallen."

So konnte mit der Vertragsunterzeichnung mit PwC am 7. Oktober mit Franziska Weber die mittlerweile 37. Athletin in das Top-Programm aufgenommen werden. Die 22-jährige Vize-Weltmeisterin im Zweier- und Vierer-Kajak von Szeged 2011, die seit 2005 von der Sporthilfe gefördert wird, ist eine der großen Medaillenhoffnungen des Deutschen Kanu-Verbandes in London und kam direkt aus der Nachwuchs-Eliteförderung in das neue Top-Programm. Sie studiert im 5. Semester Bauingenieurwesen an der FH Potsdam.

Voraussetzungen für die Aufnahme in ElitePlus sind Medaillenerfolge bei Welt- und/oder Europameisterschaften sowie die Aussicht auf einen Medaillengewinn bei den Olympischen Sommerspielen 2012. Dies trifft auf Athleten zu, die bereits der Eliteförderung der Sporthilfe angehören, im Ausnahmefall auch auf Athleten, die in der Nachwuchs-Eliteförderung der Sporthilfe eingestuft sind, sofern sie die definierte Perspektive für die Olympischen Spiele 2012 aufweisen. Darüber hinaus können dies auch Athleten sein, die zwar noch keinem der beiden Förderprogramme angehören, jedoch beispielsweise als Mitglieder des Top-Teams London des DOSB nachweislich Medaillenperspektiven haben.

Linda Stahl, Speerwurf-Europameisterin:

"Die Sporthilfe hat mich auch in Jahren unterstützt, wo es nicht so gut lief und insbesondere auch in Jugendjahren, wo man noch nicht so viel Erfolg hat, da konnte man sich mit dem Geld Trainingslager für Wettkämpfe leisten. Zurzeit fokussiere ich mich komplett auf London und muss dafür auch meine Arzt-Ausbildung ruhen lassen - dank der ElitePlus-Förderung der Sporthilfe finanziell kein Problem."

Ole Bischof, Judo-Olympiasieger:

"Die Sporthilfe hat mir geholfen, dass ich mein Leben auf der Reihe habe. Doch dieses ElitePlus-Stipendium ist eine völlig neue Qualität und besonders freue ich mich über das Vertrauen, das mir auf diese Weise entgegen gebracht wird. Ich habe schon einmal ganz oben gestanden und will in London dieses tolle Gefühl noch einmal haben."

Für Athleten, die bei der Bundeswehrfördergruppe, der Polizei, der Bundespolizei, dem Zoll oder vergleichbaren Institutionen angestellt sind, ist das ElitePlus-Programm der Sporthilfe nicht vorgesehen, da in diesen Fällen bereits gute Rahmenbedingungen vorhanden sind, die durch die öffentliche Hand finanziert werden.

Folgende Athleten sind aktuell im Förderprogramm ElitePlus:

Ole Bischof (Judo), Norman Bröckl (Kanu), Munkhbajar Dorjsuren (Schießen), Sara Goller (Beachvolleyball), Marcel Hacker (Rudern), Britta Heidemann (Fechten), Max Hoff (Kanu), Peter Joppich (Fechten), Michael Jung (Reiten), Benjamin Kleibrink (Fechten), Markus Koy (Segeln), Nicolas Limbach (Fechten), Laura Ludwig (Beachvolleyball), Claudia Malzahn (Judo), Tina Manker (Rudern), Florian Mennigen (Rudern), Lukas Müller (Rudern), Carsten-Otto Nagel (Reiten), Anja Noske (Rudern), Christina Obergföll (Leichtathletik), Johannes Polgar (Segeln), Jonas Reckermann (Beachvolleyball), Christian Reif (Leichtathletik), Maximilian Reinelt (Rudern), Julia Richter (Rudern), Martin Sauer (Rudern), Stephanie Schiller (Rudern), Sebastian Schmidt (Rudern), Jost Schömann-Finck (Rudern), Lena Schöneborn (Moderner Fünfkampf), Raúl Spank (Leichtathletik), Silke Spiegelburg (Leichtathletik), Linda Stahl (Leichtathletik), Romy Tarangul (Judo), Franziska Weber (Kanu), Kristof Wilke (Rudern), Heide Wollert (Judo).

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