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Betroffene schweigen oft auch aus Angst vor Jobverlust: Migräne-Experte: "Viele leiden im Stillen!"

München (ots) - Kopfschmerzen, Schwindel, Übelkeit und weitere Symptome auf der einen Seite und auf der anderen Seite der innere Zwang, doch zur Arbeit gehen zu müssen, um nicht als Drückeberger abgestempelt zu werden oder sogar den Job zu gefährden: So geht es regelmäßig Millionen Migränepatienten in Deutschland. Doch die Rechnung geht nicht auf, mahnt jetzt Neurologe Prof. Dr. Hans-Christoph Diener vom Universitätsklinikum und Westdeutschen Kopfschmerzzentrum Essen:

"Aufgrund der noch immer mangelnden Bereitschaft von Nicht-Betroffenen, die Migräne als das zu akzeptieren, was sie ist - nämlich eine tatsächliche Erkrankung mit real empfundenen schlimmen Beschwerden -, verheimlichen viele ihr Leiden. "Stell Dich halt nicht so an", haben sie so oft gehört, bis sie sich einen anderen Umgang mit ihrer Erkrankung schon von selbst verbieten - und weiter im Stillen leiden. Aus Angst um ihren Job schleppen sie sich mit letzter Kraft an den Arbeitsplatz und versuchen, wenigstens zum Teil ihre Leistung zu erbringen. Große Studien zeigen aber, dass auch bei einer behandelten Migräneattacke die geistige und körperliche Leistungsfähigkeit um bis zu 50 Prozent reduziert ist."

Der bekannte Migräneexperte wirbt daher für mehr Akzeptanz der Erkrankung in der Gesellschaft. "Wenn ein Patient mit Migräne trotz starker Beschwerden zur Arbeit geht, ist niemandem geholfen - ihm selbst nicht und auch dem Arbeitgeber oder Kunden nicht", urteilt Diener. Denn Migräne im Beruf gerät meist zur stunden- oder sogar tagelangen Tortur für die Erkrankten und beeinträchtigt darüber hinaus trotzdem noch das Wirtschaftsleben: Experten schätzen den durch Migräne verursachten jährlichen Schaden für die Volkswirtschaft von über 3 Milliarden Euro nicht nur anhand des tatsächlichen Arbeitsausfalls, sondern auch aufgrund indirekter Verluste durch die Leistungseinschränkung am Arbeitsplatz. Eine effiziente Behandlung der Migräne ist also in erster Linie für die Betroffenen selbst und in zweiter Linie auch für die Gemeinschaft von hohem Wert.

Bewährt hat sich hier die Wirkstoffgruppe der so genannten Triptane. Diese Präparate zielen auf die eigentliche Ursache der Migräne. So kompensieren sie anders als "klassische" Schmerzmittel ein Ungleichgewicht des Serotonin-Haushalts im Gehirn und verengen schließlich die schmerzhaft erweiterten Blutgefäße in der Hirnhaut auf ihre Normalgröße. Naratriptan weist dabei auch noch eine besonders lang anhaltende Wirkung auf, so dass oft mit nur einer einzigen Tablette alle Migränespezifischen Symptome für die ganze Dauer einer Attacke behandelt werden. Unter dem Markennamen FORMIGRAN® ist der Wirkstoff in der Dosierung von 2,5 mg auch ohne Rezept in der Apotheke erhältlich.

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