Migräne im Rampenlicht
Spitzen-Pantomime Pablo Zibes schuf ungewöhnliche Porträts
Karlsruhe (ots) - In einer Premiere hat der Weltklasse-Pantomime Pablo Zibes aus Argentinien am 3. April 2008 in einem Karlsruher Einkaufszentrum das Thema Migräne ins Rampenlicht gerückt. Mit seinem Schauspiel holte er fiktive Migräne-Betroffene aus der Isolation ihrer Migräne-Anfälle zurück in das tägliche Leben. Basis der originellen Performance, die im Rahmen einer Aufklärungsaktion von FORMIGRAN® und der MigräneLiga e.V. Deutschland stattfand, bildeten 40 frei erdachte Persönlichkeiten wie Lehrerin Susanne J., Hotelfachfrau Shirin K. und Informatiker Steffen S. Mit ihnen sollte der Bevölkerung vor Augen gehalten werden, dass Mitmenschen wie "Du und ich" aufgrund der vielfach tabuisierten Erkrankung nicht am gewohnten Alltag teilnehmen können.
Migräne ist weit mehr als eine Befindlichkeitsstörung: Starke Kopfschmerzen, Licht- und Lärmempfindlichkeit sowie Übelkeit bis hin zum Erbrechen kennzeichnen die Erkrankung, unter der allein in Deutschland über 10 Millionen Menschen leiden. Tatsächlich belastet Migräne viele Menschen so sehr, dass sie die Weltgesundheitsorganisation (WHO) zu den 20 Leiden zählt, die das tägliche Leben am meisten einschränken! Bis zu 72 Stunden kann eine Migräneattacke andauern. Die Betroffenen sind oftmals nicht mehr in der Lage, aktiv am Alltag teilzunehmen. Sie ziehen sich zurück und warten in völliger Isolation auf das Ende der leidvollen Beschwerden. Dennoch ist die Dimension dieser Volkskrankheit vielen noch immer nicht bekannt.
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