BNP Paribas Real Estate

Knapp 1,76 Mio. m²: Neuer Rekord auf den Büromärkten im 1. Halbjahr 2016

Frankfurt/Main (ots) - Im ersten Halbjahr 2016 wurden an den acht wichtigsten deutschen Standorten Berlin, Düsseldorf, Essen, Frankfurt, Hamburg, Köln, Leipzig und München knapp 1,76 Mio. m² Bürofläche umgesetzt. Damit liegt das Ergebnis 13 Prozent über dem bereits sehr guten Vorjahresniveau, so eine Analyse von BNP Paribas Real Estate. Die wichtigsten Ergebnisse:

   - Neues Allzeithoch beim bundesweiten Flächenumsatz, Rekord von 
     2008 übertroffen
   - Büroflächenumsatz legt gegenüber dem Vorjahr um 13 % zu und 
     liegt 18 % über dem zehnjährigen Durchschnitt.
   - Berlin, Düsseldorf und Köln mit neuen Bestmarken
   - Leerstandsabbau hat sich fortgesetzt
   - Spitzenmieten an mehreren Standorten weiter gestiegen.
   - Gute Perspektiven für 2016; neuer Umsatzrekord auch für das 
     Gesamtjahr nicht auszuschließen 

"Der bereits zum Jahresanfang zu erkennende Aufwärtstrend hat sich fortgesetzt. Mit 1,76 Mio. m² wurde ein neuer Umsatzrekord für das erste Halbjahr aufgestellt, im Vergleich zum Vorjahr legte das Ergebnis um 13 % zu. Die insgesamt stabile Konjunktur, vor allem die weiterhin positive Arbeitsmarktentwicklung mit sinkenden Arbeitslosen- und steigenden Beschäftigtenzahlen, beflügeln die Flächennachfrage. Erfreulich ist vor allem, dass die steigenden Umsätze sich auf breiter Basis vollziehen und nicht nur durch außergewöhnliche Abschlüsse in einigen Städten getragen werden", erläutert Marcus Zorn, Deputy CEO von BNP Paribas Real Estate Deutschland.

An die Spitze der deutschen Standorte hat sich Berlin gesetzt, wo mit 405.000 m² (+21 %) ein neuer Umsatzrekord verzeichnet wurde. Die dynamische Entwicklung der Hauptstadt hält also unverändert an und schlägt sich mittlerweile auch in deutlich steigenden Mieten nieder. Auf Platz zwei landet erwartungsgemäß München (373.000 m²; +21,5 %)mit dem zweitbesten jemals registrierten Ergebnis. Vervollständigt wird das Führungstrio von Hamburg (233.000 m²). Unter den großen deutschen Städten ist die Hansestadt der einzige Standort, der leichte Verluste (-9 %) hinnehmen muss, da noch Großabschlüsse fehlen. Es folgen Düsseldorf (228.000 m²; +11 %), Frankfurt (225.000 m²; +11 %) sowie Köln (202.000 m²; +54 %). Eine deutliche Steigerung verzeichnete auch der Leipziger Markt (51.000 m²; +46 %) registriert wurde. Spürbare Verluste musste dagegen Essen hinnehmen (38.000 m²; -52,5 %) Büroflächen umgesetzt wurden.

Die überdurchschnittlichen Flächenumsätze der vergangenen beiden Jahre sowie die gleichzeitig weiterhin moderate Bautätigkeit spiegeln sich auch in der Leerstandsentwicklung wider, die sich dynamisch fortgesetzt hat. Über alle Standorte hat sich das Volumen in den letzten zwölf Monaten um 10 % verringert und liegt aktuell bei 6,01 Mio. m². In insgesamt vier der beobachteten Städte haben die Spitzenmieten in den letzten zwölf Monaten zugelegt: Berlin, Düsseldorf, Hamburg und Leipzig. An allen übrigen Standorten blieben die Top-Mieten noch stabil. Allerdings verzeichnen die meisten Städte einen Anstieg der Durchschnittsmieten. Auch dieser Trend sollte sich im weiteren Jahresverlauf fortsetzen.

"Auch für das restliche Jahr zeichnen sich derzeit lebhafte Büromärkte und starke Flächenumsätze ab. Hierfür sprechen die aktuelle Konjunktur- und Arbeitsmarktentwicklung sowie Stimmungsindikatoren wie der Ifo-Index. Natürlich werden diese Trends durch die Diskussion über die Auswirkungen eines Brexit überlagert und mitbestimmt. Wir gehen von einem sehr guten Jahresumsatz aus, der zu den fünf besten Ergebnissen der vergangenen 20 Jahre zählen dürfte. Selbst ein neuer Umsatzrekord ist nicht vollständig auszuschließen. Bezogen auf die mittelfristige Entwicklung im Zusammenhang mit den Folgen des Brexit dürfte das zweite Halbjahr mehr Klarheit und Prognosesicherheit bringen", prognostiziert Zorn.

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