Deutscher Fachjournalisten-Verband kritisiert Entscheidung des Vermittlungsausschusses zum BKA-Gesetz
Berlin (ots) - Die heutige Einigung des Vermittlungssauschusses zwischen Bundestag und Bundesrat wird vom Deutschen Fachjournalisten-Verband (DFJV) aufgrund ihrer Folgen für die Pressefreiheit scharf kritisiert.
Auch der Gesetzentwurf des Vermittlungsausschusses räumt Journalisten keinen umfassenden Schutz des Berufsgeheimnisses ein. Damit wird nach Ansicht des Verbandes die investigative Arbeit von Journalisten noch weiter erschwert.
"Mit dem Gesetz wird der Informantenschutz für Journalisten weiter ausgehöhlt. Neben dem Gesetz zur Vorratsdatenspeicherung ist das BKA-Gesetz in dieser Form eine weitere staatliche Maßnahme, die die Pressefreiheit gefährdet", kommentierte Thomas Dreesen, Vorstand des DFJV, die heutige Entscheidung des Vermittlungsausschusses.
Über den DFJV
Der Deutsche Fachjournalisten-Verband (DFJV) ist ein Berufsverband für Journalisten, die sich auf ein Ressort oder ein Themengebiet spezialisiert haben. Dabei versteht er sich zugleich als Sprachrohr, Anwalt, Berater und Dienstleister für Journalisten. So bietet er seinen über 9.000 Mitgliedern unter anderem Leistungen wie Presseausweis, Beratung, Networking und ein Auftrags- und Jobportal. Er veranstaltet den jährlichen Deutschen Fachjournalisten-Kongress und gibt die Publikation "Fachjournalist" heraus.
Mehr Informationen unter: www.dfjv.de
Pressekontakt:
Thomas Dreesen Vorstand DFJV Deutscher Fachjournalisten-Verband AG Hegelplatz 1 10117 Berlin Tel. 030 / 81 00 36 883 Sek. 030 / 81 00 36 880 Fax: 030 / 81 00 36 889 http://www.DFJV.de AG Charlottenburg HRB 104390 B Steuer-Nr. 37/140/22688 Vorstand: Thomas Dreesen Präsident: Prof. Dr. Siegfried Quandt Aufsichtsratsvors.: Heinrich Ackermann

