Deutsche Rentenversicherung Bund

Rentenversicherung arbeitet sparsam und wirtschaftlich

    Frankfurt am Main (ots) - Zu den von Mitgliedern des
Rechnungsprüfungsausschusses des Bundestages - wie am 17. Juni in der
Bild am Sonntag gemeldet - erhobenen Vorwürfen, dass
"Milliardenbeträge im Verwaltungsdickicht der Rentenversicherung
verschwinden", stellt der Geschäftsführer des Verbandes Deutscher
Rentenversicherungsträger (VDR), Prof. Dr. Franz Ruland, fest: Die
Verwaltungskosten der gesetzlichen Rentenversicherung liegen bei rund
1,6 Prozent der gesamten Ausgaben. Damit werden nicht nur die
Personalkosten der bei den 26 Rentenversicherungsträgern tätigen
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bestritten, sondern auch die der in
über 100 eigenen Reha-Kliniken der Rentenversicherung Beschäftigten.
Mit diesem geringen Verwaltungskostenanteil steht die gesetzliche
Rentenversicherung mit an der Spitze aller vergleichbaren
öffentlichen Einrichtungen und braucht auch nicht den Vergleich mit
privatwirtschaftlich geführten Versicherungsunternehmen zu scheuen.
    
    Die Selbstverwaltung der Rentenversicherung hat bereits vor
längerem detaillierte Vorschläge für eine Neuorganisation der
gesetzlichen Rentenversicherung unterbreitet. Wenn sich Bund und
Länder bisher noch nicht auf ein gemeinsames Konzept hierfür geeinigt
haben, so kann dies nicht der Rentenversicherung angelastet werden.
Im übrigen weist der Geschäftsführer des VDR die Ausführungen des
FDP-Haushaltsexperten Koppelin zurück, "die Rentenbeiträge seien
nicht dazu da, um damit Versorgungsposten für verdiente Partei- und
Gewerkschaftsfunktionäre zu finanzieren." Herrn Koppelin scheint
entgangen zu sein, dass die Vorstandsvorsitzenden der
Rentenversicherungsträger nach dem Sozialgesetzbuch ehrenamtliche
Tätigkeiten ausüben, für die keine Gehälter gezahlt werden. Von
Versorgungsposten kann also keine Rede sein.
    
ots Originaltext: VDR
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