Deutsche Rentenversicherung Bund

800 Rehabilitationswissenschaftler tagen vom 12. bis 14. März 2001 in Halle/Saale

    Frankfurt am Main (ots) - Der Verband Deutscher
Rentenversicherungsträger (VDR), die Landesversicherungsanstalt
Sachsen-Anhalt und die Sektion Medizinische Soziologie der
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg veranstalten vom 12. bis
14. März 2001 das 10. Rehabilitationswissenschaftliche Kolloquium in
Halle/Saale.
    
    Wir laden am 12. März 2001 zur Eröffnungsveranstaltung ein:
    
    Ort: Maritim-Hotel
            Saal Maritim
            Riebeckplatz
            06009 Halle
    
    Zeit: 9.00 bis 10.50 Uhr
    
    Nach den Grußworten der Ministerin für Arbeit, Frauen, Gesundheit
und Soziales des Landes Sachsen-Anhalt, Prof. Dr. Gerlinde Kuppe, der
Oberbürgermeisterin der Stadt Halle, Ingrid Häußler, der Direktorin
der Landesversicherungsanstalt Sachsen-Anhalt, Dagmar Lewering, dem
Rektor der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Prof. Dr.
Wilfried Grecksch und dem Dekan der medizinischen Fakultät der
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Prof. Dr. med. Bernd
Osten werden Prof. Dr. Gernot Wersig (Berlin) und Prof. Dr. Wilfried
Jäckel (Bad Säckingen) zu den Themen "Wissenstransfer zwischen
Forschung und Praxis der Rehabilitation" sowie "Wissenstransfer in
der Rehabilitation" vortragen.
    
    Rund 800 Wissenschaftler, Ärzte, Psychologen, Gesundheitsmanager,
Verwaltungsfachleute und Politiker werden in der Händelstadt Halle an
der Saale erwartet.
    
    Das diesjährige Kolloquium steht unter dem Motto "Wissenstransfer
zwischen Forschung und Praxis". Wissenstransfer ist in einer
interdisziplinären und multiprofessionellen Disziplin, wie die
Rehabilitationswissenschaften, keine "Einbahnstraße" von der
Forschung in die Praxis. Vielmehr müssen auch die Problemstellungen
der Praxis in die Forschung Eingang finden. Darüber hinaus müssen
neue Erkenntnisse für die Praxis auf allen Ebenen schnell zur
Verfügung stehen. Zur Diskussion dieses Themas konnten namhafte
Wissenschaftler gewonnen werden.
    
    Eine Aufgabe der Rehabilitationswissenschaftlichen Kolloquien ist
es, über neueste Forschungsergebnisse zu informieren und ihre
Umsetzbarkeit in die rehabilitative Praxis zu diskutieren. Darüber
hinaus werden aktuelle Forschungsrichtungen und -strömungen sichtbar
gemacht und auch Forschungsthemen angeregt. Die insgesamt 240
Beiträge spiegeln die thematische Vielfalt und das weite Spektrum der
rehabilitativen Aktivitäten wider.
    
    Bei dem diesjährigen Kolloquium werden auch erste Ergebnisse aus
dem laufenden gemeinsamen Förderschwerpunkt
"Rehabilitationswissenschaften" der deutschen Rentenversicherung und
des Bundesministeriums für Bildung und Forschung vorgestellt. In
diesem Verbundforschungsprogramm steht die erste dreijährige
Förderphase vor dem Abschluss und es kann mit zahlreichen neuen
Erkenntnissen zur Rehabilitation gerechnet werden.
    
    Einer der acht geförderten Verbünde ist der Forschungsverbund
Rehabilitationswissenschaften Sachsen-Annhalt/Mecklenburg-Vorpommern,
der an der Universität Halle angesiedelt. In diesem Verbund werden in
acht Projekten Schnittstellenprobleme erforscht und Ansätze zu deren
Überwindung entwickelt. Im Rahmen der Verbundforschung wurde eine
rehabilitationsmedizinische Stiftungsprofessur eingerichtet, deren
Besetzung vor wenigen Tagen ausgeschrieben wurde. Bis zu ihrer
vollständigen universitären Integration wird die Professur in den
ersten zehn Jahren von der LVA Sachsen-Anhalt und dem Verband
Deutscher Rentenversicherungsträger (VDR) finanziert.
    
ots Originaltext: VDR
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