Deutsche Rentenversicherung Bund

Erwerbsminderungsrenten und Hinzuverdienst

    Frankfurt am Main (ots) - Ab 2001 gelten nunmehr die
Hinzuverdienstgrenzen für alle Renten wegen verminderter
Erwerbsunfähigkeit. Dies teilt der Verband Deutscher
Rentenversicherungsträger (VDR), Frankfurt am Main, mit.
    
    Die Einkommensgrenzen, bis zu denen man zu seiner Rente wegen
Erwerbsminderung hinzuverdienen darf, galten bisher nur für
Versicherte, deren Rente nach dem 31. Dezember 1995 begonnen hat. Für
Versicherte, deren Rente wegen verminderter Erwerbsfähigkeit bereits
vor dem 1. Januar 1996 begonnen hatte, sollten die
Hinzuverdienstgrenzen erst nach einer Übergangszeit von fünf Jahren
angewendet werden. Diese Übergangszeit ist nunmehr beendet. Ab 1.
Januar 2001 sind für alle Bezieher einer Rente wegen verminderter
Erwerbsfähigkeit Hinzuverdienstgrenzen zu beachten.
    
    Eine Rente wegen verminderter Erwerbsfähigkeit wird nur gezahlt,
wenn bestimmte Hinzuverdienstgrenzen nicht überschritten werden.
Diese Hinzuverdienstgrenzen wurden 1996 eingeführt. Vorher konnten
Versicherte neben ihrer Rente unter bestimmten Umständen unbegrenzt
hinzuverdienen, ohne dass dieser Verdienst rentenschädlich war. Dies
führte vielfach dazu, dass durch Rente und Hinzuverdienst ein höheres
Gesamteinkommen erzielt wurde als vor dem Rentenbezug. Dies
widerspricht aber der Zielsetzung der Renten wegen verminderter
Erwerbsfähigkeit. Diese Renten sollen einen Einkommensverlust
ausgleichen, der durch Eintritt der Erwerbsunfähigkeit entsteht.
Durch Einführung der Hinzuverdienstgrenzen werden solche Ergebnisse
seit 1996 vermieden.
    
ots Originaltext: VDR
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