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Shoppen auf Pump wird teurer

München (ots) -

Untersuchung von FinanceScout24 zeigt: Kunden müssen bei 
Ratenkrediten mehr zahlen als noch vor sechs Monaten 

Verbraucher, die ihre Weihnachtseinkäufe oder andere Anschaffungen mit einem Ratenkredit finanzieren wollen, müssen dafür höhere Zinsen bezahlen als noch vor sechs Monaten. Dies ist das Ergebnis einer Analyse des unabhängigen Verbraucher- und Vergleichsportals FinanceScout24. Basis der Untersuchung waren die Zinssätze der tatsächlich zustande gekommenen Kredit-Verträge in dieser Zeit. "Wir haben nicht die Zinssätze verglichen, mit denen die Banken um Kunden werben, sondern erstmals die Daten der Vertragsabschlüsse", erläutert Dr. Errit Schlossberger, CEO von FinanceScout24. "Dabei zeigte sich, dass die tatsächlich zu zahlenden Zinsen für Ratenkredite mit einer Laufzeit von 60 Monaten bei den Top-Banken im vergangenen Halbjahr von rund sechs Prozent auf mehr als sieben Prozent gestiegen sind."

Damit werden marktübliche Trend-Aussagen relativiert, wonach das Zinsniveau für Ratenkredite jüngst gefallen sei. Einer der Gründe für die höheren Zinsen sind Schlossberger zufolge die höheren Ausfallrisiken der Kredite vor dem Hintergrund von Kurzarbeit und drohender Arbeitslosigkeit. Eine zweite wesentliche Ursache liegt in den Refinanzierungsmöglichkeiten der Banken. "Nicht alle Banken können sich vollständig über die nur drei Wochen bis sechs Monate laufenden Gelder der Europäischen Zentralbank refinanzieren. Vielmehr müssen sie dazu auch mittel- und langfristige Kundeneinlagen und Gelder von anderen Banken in Anspruch nehmen, die deutlich teurer sind", erläutert Schlossberger.

Die Untersuchung von FinanceScout24 hat auch ergeben, dass dem typischen Ratenkredit-Kunden zwischen 1.500 und 2.000 Euro Monats-Einkommen zur Verfügung stehen, er zwischen 31 und 50 Jahre alt ist und sich Summen zwischen 5.000 und 20.000 Euro leiht. Gutverdiener dürfen niedrigere Zinsen erwarten: "Wer das Doppelte des Durchschnittskunden verdient, kann aktuell rund 0,6 Prozentpunkte sparen", erklärt Schlossberger. Die meisten verbindlichen Angebote lägen derzeit im Bereich von 6,5 Prozent.

Hintergrund: FinanceScout24 konnte die Analyse in dieser Form durchführen, weil FinanceScout24 als einziges Vergleichsportal seit mehr als einem Jahr eine Schnittstelle zu verschiedenen Top-Banken einsetzt, die dem Kunden mit nur einer Dateneingabe die anonyme Kreditprüfung von mehreren Banken gleichzeitig und zeitgleich ermöglicht. Realtime erhält der Kunde schließlich verbindliche Zinskonditionen. Die Angebote kann der Kunde dann per PDF downloaden und im Post-Ident-Verfahren bei seiner ausgewählten Bank einreichen.

Über FinanceScout24:

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FinanceScout24 ist Teil der Scout24-Gruppe, deren Angebote monatlich rund 8 Millionen Menschen nutzen. Als starker Partner unterstützt Scout24 seine Kunden bei wichtigen Entscheidungen, insbesondere in den Lebensbereichen Wohnen, Mobilität, Job, Partnerschaft und Finanzen. Neben FinanceScout24 zählen AutoScout24, ElectronicScout24, FriendScout24, ImmobilienScout24, JobScout24 und TravelScout24 sowie das Portal Jobs.de zur Scout24 Gruppe. Scout24 ist Teil des Deutsche Telekom Konzerns.

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