WirtschaftsVereinigung Metalle

Industriellen Kern stärken - Freie Fahrt für unverzichtbare Klimaschützer
Ulrich Grillo einstimmig im Amt bestätigt - NE-Metallindustrie wählt Vorstand und Präsidium neu

Düsseldorf (ots) - "Deutschland braucht zur Sicherung der industriellen Wertschöpfungskette eine starke Metallindustrie. Wir sind die Herzkammer der Industrie und leisten als unverzichtbare Klimaschützer einen unersetzlichen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung, zu Wachstum und Wohlstand in unserem Land", so Ulrich Grillo, Vorsitzender des Vorstandes der Grillo-Werke AG und Vorsitzender der Geschäftsführung der Rheinzink GmbH & Co. KG, in seiner Rede bei der Mitgliederversammlung der WirtschaftsVereinigung Metalle. Die Mitgliederversammlung bestätigte Grillo am Donnerstag in Düsseldorf einstimmig im Amt des Präsidenten der WVM. Grillo steht damit für zwei weitere Jahre an der Spitze der wirtschaftspolitischen Stimme der deutschen Nichteisen-Metallindustrie.

In seiner Rede erklärte Grillo zu den weltweiten Erschütterungen durch die Finanzkrise und deren Auswirkungen auf die deutsche Metallindustrie: "Wenn wir in Deutschland kein Öl mehr haben, fahren unsere Autos nicht mehr. Aber wenn wir keine Metalle mehr haben, dann produzieren wir keine Autos mehr! Die Unternehmen der deutschen NE-Metallindustrie sind grundsätzlich gut aufgestellt. Wir haben die Kraft, die Herausforderungen erfolgreich zu bewältigen, - vorausgesetzt es werden uns nicht noch zusätzliche Gewichte draufgepackt. Die Politik muss erkennen, dass nur mit einem starken industriellen Kern die Zukunft zu gewinnen ist. Wir brauchen freie Fahrt für unverzichtbare Klimaschützer und keine zusätzlichen Lasten. Das ist das beste Konjunkturprogramm!"

Mit Blick auf die bevorstehende Europa- und Bundestagswahl im nächsten Jahr rief Grillo die Unternehmen der NE-Metallindustrie auf, als Botschafter aufzutreten und der Wirtschaft und Industrie, Gesicht und Stimme zu geben. "Helfen Sie dabei, Industriepolitik als Politik für eine wettbewerbsfähige Industrie wieder auf die politische Agenda zu setzen!"

Ulrich Grillo hat sich in seiner ersten Amtszeit als entschiedener Kämpfer für faire Rahmenbedingungen in Wirtschaft und Politik, insbesondere bei der Versorgung mit Energie und metallischen Rohstoffen zu wettbewerbsfähigen Preisen, hohes Ansehen erworben. Als Vorsitzender des BDI-Rohstoffausschusses hat er die Diskussion über die Entwicklung einer umfassenden Rohstoffstrategie auf deutscher und europäischer Ebene entscheidend vorangetrieben und geprägt. In der Debatte um wettbewerbsfähige Strompreise sowie der indirekten Belastung der Metallindustrie durch die Einpreisung der Zertifikate in den Strompreis setzt sich Grillo nachdrücklich für die Entlastung der energieintensiven Industrien am Standort Deutschland ein. Er bringt es auf den Punkt: "Wollen wir Exportweltmeister bleiben oder Strompreisweltmeister werden?"

Ulrich Grillo (49), leitet als Vorsitzender des Vorstands die Grillo-Werke AG, Duisburg, ein weltweit tätiges Unternehmen der Zinkverarbeitung mit rund 1700 Mitarbeitern. Er führt das 1842 gegründete Unternehmen in fünfter Generation. Er ist neben dem Amt des WVM-Präsidenten im Präsidium von BDI und BDA und darüber hinaus in verschiedenen Aufsichtsräten und Beiräten aktiv.

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