Stiftung Digitale Chancen

Runder Tisch für den Jugendschutz
Experten sehen Eltern und Medienpädagogen in der Verantwortung

    Berlin (ots) - Einen internationalen Runden Tisch für den Jugendschutz hat die Stiftung Digitale Chancen ins Leben gerufen. Am so genannten Youth Protection Roundtable wird in den nächsten zwei Jahren ein internationales Netzwerk zusammenarbeiten und Empfehlungen für eine sichere Nutzung des Internet durch Kinder und Jugendliche entwickeln. Zur Gründungssitzung hat die Stiftung Digitale Chancen erste Ergebnisse einer internationalen Expertenbefragung vorgelegt. "Wir haben in den vergangenen zwei Monaten mit über 80 Expertinnen und Experten aus 18 europäischen Ländern gesprochen", so Prof. Dr. Herbert Kubicek, wissenschaftlicher Direktor der Stiftung Digitale Chancen. "Elterliche Kontrolle und die Vermittlung von Medienkompetenz werden am häufigsten genannt, wenn es darum geht, Minderjährige vor nicht altersgerechten sexuellen Darstellungen oder Gewalt im Internet zu schützen."

    Welche technischen Lösungen geeignet sind, um Eltern und Pädagogen bei dieser Aufgabe zu unterstützen, soll im Rahmen des Projektes, das von der Europäischen Kommission im Safer Internet Programm finanziert wird, erarbeitet werden. Die Expertenbefragung wird noch bis Ende Juni fortgesetzt. Der Fragebogen sowie Informationen über den Youth Protection Roundtable und die am Runden Tisch vertretenen Firmen und Organisationen stehen unter www.yprt.eu zur Verfügung.

    Über die Stiftung Digitale Chancen

    Seit dem Jahr 2002 arbeitet die Stiftung Digitale Chancen gemeinsam mit Partnerinstitutionen und  organisationen an der Überwindung der Digitalen Spaltung. Ziel der Stiftung Digitale Chancen ist es, Menschen für die Möglichkeiten des Internet zu interessieren und sie bei der Nutzung zu unterstützen. Die Stiftung Digitale Chancen wurde im Januar 2002 von AOL Deutschland und der Universität Bremen mit Sitz in Berlin gegründet. Sie steht unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie sowie des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Pressekontakt:
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Tel.: 030/437277-30
Fax:  030/437277-39
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