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Was hat Gicht mit Sex zu tun?

Was hat Gicht mit Sex zu tun?
Lust statt Frust: Männliche Gicht-Patienten leiden oft auch unter Potenzproblemen. Beides lässt sich mit modernen Medikamenten behandeln. Weiterer Text über OTS und www.presseportal.de/pm/50406 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/Berlin-Chemie AG/Tom ...

Berlin (ots) - Romantische Spaziergänge in der kalten Jahreszeit oder gemütliche Abende vor dem knisternden Kamin - die Zeit zu zweit könnte so schön sein. Wäre da nicht das Problem, das auch immer mehr Gicht-Patienten umtreibt und über das sie nicht gerne reden: Sie leiden nämlich nicht nur unter erhöhten Harnsäurewerten und Gichtanfällen, sondern haben auch Probleme mit der Potenz. Doch die Flaute im Bett muss nicht sein - sie und ihre möglichen Auslöser können gut behandelt werden. Wer rechtzeitig seinen Arzt darauf anspricht, hat nicht nur wieder mehr Spaß am Liebesleben, sondern kann auch schwerwiegenden Folgeerkrankungen vorbeugen, die die Gicht mit sich bringt.

Dass Gicht eine genetisch bedingte Stoffwechselerkrankung ist, bei der die Nieren nicht ausreichend Harnsäure ausscheiden können, ist heute vielen bekannt. Betroffene haben zu viel Harnsäure im Blut, weshalb ihr Harnsäurespiegel dauerhaft erhöht ist. Dieser sollte neben einer Ernährungsumstellung zusätzlich mit modernen Medikamenten dauerhaft unter den Zielwert von 6 mg/dl (360 µmol/l) gesenkt werden, damit sich keine neuen Harnsäurekristalle mehr bilden und sich vorhandene auflösen können.

Gicht kommt oft nicht allein

Gichtpatienten leiden aber nicht nur unter erhöhten Harnsäurewerten oder Gichtanfällen. Sie haben oft auch noch weitere Erkrankungen wie Bluthochdruck und Diabetes, die ebenfalls behandelt werden müssen. Wie eine aktuelle US-Studie von Prof. Dr. Naomi Schlesinger von der Rutgers-Robert Wood Johnson Medical School gezeigt hat, leidet ein Großteil der männlichen Gicht-Patienten auch unter Problemen mit der Potenz. Derzufolge ist etwa jeder dritte Gicht-Patient von einer Erektionsstörung betroffen.

Wenn sich bereits Gichtknoten (Tophi) gebildet haben oder die Männer mindestens 20 Jahre an der erblich bedingten Stoffwechselerkrankung litten, war die Wahrscheinlichkeit für Erektionsstörungen besonders groß. Der Zusammenhang lässt sich dadurch erklären, dass erhöhte Harnsäurewerte auch einen negativen Einfluss auf die Gefäße haben können und eine Erektionsstörung häufig auch auf eine eingeschränkte Funktion besonders der feinen Kapillargefäße zurückgeht.

Eine frühzeitige harnsäuresenkende Therapie mit modernen Medikamenten bei Gichtpatienten kann hier vielleicht vorbeugend hilfreich sein, da eine Absenkung der Serumharnsäure auf den Zielwert von 6 mg/dl (360 µmol/l) auch positive Effekte auf die Gefäße und damit möglicherweise auf die Potenz haben kann. Wer bereits unter Erektionsstörungen leidet, muss aber auch nicht auf die schönen Seiten der kalten Jahreszeit verzichten. Er kann seinen Arzt direkt auf das Thema ansprechen oder sich auf www.spontaneliebe.de informieren. Denn in diesem Fall gibt es aktuell eine moderne Behandlungsoption, die spontanen Sex mit der Partnerin wieder ermöglicht.

Mit "6" mehr Sex?

Deshalb sollten Gicht-Patienten, die Probleme mit der Männlichkeit bei sich bemerken, zum einen den Harnsäurezielwert von 6 mg/dl (360 µmol/l) anstreben und zum anderen nicht zögern und ihren Arzt aufsuchen. Dieser kann nicht nur den Erfolg der harnsäuresenkenden Therapie überwachen, sondern gegebenenfalls auch weitere Begleiterkrankungen wie Potenzprobleme frühzeitig behandeln. Und das verschönert nicht nur das Liebesleben, sondern verbessert auch die eigene Gesundheit.

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