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Bei Gicht am Ball bleiben

Bei Gicht am Ball bleiben
WM 2014: Mit dem richtigen Engagement gehen auch Gichtpatienten am Ende als Sieger vom Platz. Weiterer Text über OTS und www.presseportal.de/pm/50406 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/Berlin-Chemie AG/© Ingo Bartussek - Fotolia.com"

Berlin (ots) - Darauf haben alle Fußballfans sehnlichst gewartet: In São Paulo ertönt am 12. Juni endlich der Anpfiff für die Fußball-Weltmeisterschaft. Mit Leckereien vom Grill und dem einen oder anderen Bier fiebern sie mit, wenn die Deutsche Elf ihr Können auf dem Rasen unter Beweis stellt. Doch für einige Fans kann dieser vermeintlich gelungene Abend ein Eigentor sein. Denn Menschen mit der entsprechenden genetischen Veranlagung kann nach diesem purinreichen Genuss ein schmerzhafter Gichtanfall drohen.

Wie bei den Deutschen steigt auch bei den Brasilianern die Zahl der Gichterkrankten stetig an. Die Ursache für die schmerzhaften Attacken ist immer die gleiche: Bei Menschen, die an Gicht erkrankt sind, können die Nieren genetisch bedingt nicht ausreichend Harnsäure ausscheiden. Dadurch ist der Harnsäurespiegel im Blut erhöht. Wenn zusätzlich purinreiche Nahrung wie Steak, Würstchen, rotes Fleisch, Fisch oder Meeresfrüchte konsumiert wird, kann das den Harnsäurespiegel im Blut zusätzlich ansteigen lassen. Die gleiche Wirkung hat auch Bier. Wer glaubt, auf alkoholfreies Bier ausweichen zu können, muss enttäuscht werden. Es enthält ebenso viele Purine, nur der negative Effekt des Alkohols auf die Harnsäure im Blut fällt weg.

Kann der Überschuss an Harnsäure, zu denen die Purine im Körper umgewandelt werden, nicht über die Nieren ausgeschieden werden, können sich Harnsäurekristalle in den Gelenken und den Organen ablagern. Schmerzhafte Gichtanfälle, aber auch Nierensteine und -koliken können die Folge sein. Um dies nicht noch zu begünstigen, sollten Gichtpatienten neben ausreichend Bewegung auch auf ihr Gewicht achten und purinarme Lebensmittel bevorzugen. So sollten sie beispielsweise die Fleischportion reduzieren und stattdessen lieber zu purinarmen Beilagen wie Kartoffeln oder gegrilltem Gemüse greifen.

Harnsäure dauerhaft unter 6 mg/dl senken

Eine Ernährungsumstellung reicht jedoch nicht bei allen Gichtpatienten aus, um dauerhaft erhöhte Harnsäurespiegel zu senken. Sie müssen in der Regel medikamentös eingestellt werden. Ziel der Behandlung mit harnsäuresenkenden Medikamenten muss es sein, den Harnsäurewert langfristig unter 6 mg/dl (360 µmol/l) zu senken. Nur so können sich bestehende Gichtknoten wieder lösen und Folgeschäden vermieden werden. Deshalb zählt auch hier das, was beim Fußball von Bedeutung ist: Wer konsequent auf eine kluge Kombination aus harnsäuresenkender Therapie und gesunder Lebensweise setzt, kann sich häufig erfolgreich gegen weitere Gichtanfälle verteidigen und geht am Ende als Sieger vom Platz.

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