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Lübecker Nachrichten: Kinderschutzbund: Werbung mit entblößten Kindern ganz verbieten

Lübeck (ots) - Die schleswig-holsteinische Vorsitzende des Kinderschutzbundes, Irene Johns, fordert ein striktes Verbot von Werbung mit entblößten Kindern. "Dafür gibt es überhaupt keinen Grund. Solche Aufnahmen verstoßen gegen die Kinderrechtskonvention der Vereinten Nationen", sagte Johns den Lübecker Nachrichten (Mittwoch-Ausgabe) vor dem Hintergrund der Edathy-Affäre. Ähnlich hatte sich bereits der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte geäußert. Johns betonte, sie kämpfe seit vielen Jahren dafür, die gesetzliche Grauzone zu beseitigen. Dazu zählt sie auch FKK-Magazine, die nackte Kinder posierend abbildeten. Unterdessen teilte die Lübecker Staatsanwaltschaft dem Blatt auf Anfrage mit, dass sie im Zusammenhang mit einem kanadischen Pornohändlerring zwei Ermittlungsverfahren gegen Männer in den Kreisen Stormarn und Herzogtum Lauenburg eingeleitet habe. Deren Namen hätten auf einer Liste gestanden, auf der auch der Ex-Bundestagsabgeordnete Sebastian Edathy geführt wurde. Ein Fall sei trotz des Auffindens von Pornobildern beim Beschuldigten inzwischen zu den Akten gelegt worden, berichtet die Zeitung weiter. In dem anderen Fall dauere die Auswertung des sichergestellten Laptop durch die Kripo an.

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