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Lübecker Nachrichten: DIHK-Präsident fordert von Bundesregierung Arbeitsmarkt-Reformen

    Lübeck (ots) - Der Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), Hans-Heinrich Driftmann, wünscht sich von der Bundesregierung mehr Mut beim Flexibilisieren des Arbeitsmarktes. "Der Schwellenwert, ab dem der Kündigungsschutz in Betrieben gilt, sollte beispielsweise von derzeit zehn auf 20 Mitarbeiter angehoben werden", sagte Driftmann den "Lübecker Nachrichten" (Donnerstagausgabe).

    Der schleswig-holsteinische Unternehmer begründete seine Forderung mit der Chance auf zusätzliche Arbeitsplätze angesichts der anziehenden Auftragseingänge. Viele kleine Betriebe zögerten an der Schwelle von zehn Mitarbeitern, weiter zu expandieren.

    Der schwarz-gelben Koalition bescheinigte Driftmann mit Blick auf die ersten 100 Tage "erfolgversprechende Ansätze", die jedoch zu sehr von internen Reibereien verdeckt würden. Das Wachstumsbeschleunigungsgesetz bewertete der DIHK-Präsident insgesamt positiv, nicht aber das darin enthaltene Mehrwertsteuer-Privileg für die Hotelbranche. Driftmann: "Ich hätte mir gewünscht, dass der Katalog der ermäßigt besteuerten Leistungen grundsätzlich überprüft wird, statt einen einzelnen Punkt herauszugreifen".

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