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Komasaufen: Drogenbeauftragte startet DAK-Kampagne "bunt statt blau"

Komasaufen: Drogenbeauftragte startet DAK-Kampagne "bunt statt blau"
bunt statt blau: Logo der DAK-Kampagne gegen Komasaufen. Weiterer Text über OTS und www.presseportal.de/pm/50313 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/DAK-Gesundheit"

Hamburg (ots) - Kunst gegen Komasaufen: Unter diesem Motto starten die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Marlene Mortler, und die DAK-Gesundheit die Kampagne "bunt statt blau" 2015 zur Alkoholprävention. Der Plakatwettbewerb für Schüler zwischen 12 und 17 Jahren findet zum sechsten Mal statt. Bundesweit sind 11.000 Schulen zur Teilnahme eingeladen. Hintergrund: 2013 kamen rund 25.000 Kinder und Jugendliche mit einer Alkoholvergiftung ins Krankenhaus. Obwohl die Zahl der Betroffenen erstmals seit Jahren leicht zurückging, fordern Experten weitere Aufklärung über Risiken des Rauschtrinkens.

"Es ist erschreckend, wenn schon zehnjährige Kinder betrunken in einer Klinik landen", erklärt Herbert Rebscher, Vorstandschef der DAK-Gesundheit. "Eine Antwort auf diese Entwicklung ist, Schüler offen und ehrlich über das Thema Alkoholmissbrauch aufzuklären. Bei `bunt statt blau´ werden junge Künstler selbst zu glaubwürdigen Botschaftern gegen das Rauschtrinken, was diese Präventionskampagne so besonders macht." Seit 2010 haben bereits 62.000 Teilnehmer Plakate zum Thema eingereicht. Zahlreiche Landesregierungen, Suchtexperten und Künstler unterstützen die mehrfach ausgezeichnete Aktion.

"Alkoholkonsum bei Jugendlichen und insbesondere das Komasaufen ist ein Problem, das wir nicht ignorieren dürfen", sagt die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Marlene Mortler. "Das Thema ist nach wie vor brisant. Jedes Kind und jeder Jugendliche mit Alkoholvergiftung ist einer zu viel. Ich setze darauf, dass die erfolgreiche DAK-Kampagne `bunt statt blau´ auch in 2015 der Zielgruppe deutlich machen kann, dass es nicht cool ist, sich ins Krankenhaus zu trinken. Daher freue ich mich, dass ich auch in diesem Jahr die Schirmherrschaft übernehmen durfte."

Nach einer Studie des Kieler Instituts für Therapie- und Gesundheitsforschung (IFT-Nord) erklärt die Mehrheit der jungen Künstler, sie hätten durch den Wettbewerb "bunt statt blau" etwas über die Gefahren von Alkohol gelernt. Nach ihrer Einschätzung trägt die Kampagne auch dazu bei, dass junge Leute vernünftiger mit Alkohol umgehen.

Gemeinsam mit der Drogenbeauftragten sitzt die Band "Luxuslärm" erneut in der Bundesjury, die nach dem Einsendeschluss am 31. März aus 16 Landessiegern den Bundesgewinner "bunt statt blau" 2015 wählt. "Natürlich sind wir wieder am Start und gespannt auf die neuen Ideen", betonen die Musiker und werben für einen verantwortungsbewussten Umgang mit Alkohol. "Komasaufen ist nicht nur peinlich, sondern auch lebensgefährlich." Die Band appelliert an die Jugendlichen: "Etwas zu trinken, um sich Freunde zu machen, ist leider einfach nur traurig und der völlig falsche Weg."

"bunt statt blau" ist in den vergangenen Jahren als erfolgreiche Präventions- und Kommunikationskampagne mehrfach ausgezeichnet worden. Aktuell erhielt die Aktion den renommierten "Internationalen Deutschen PR-Preis 2014". Informationen zum Wettbewerb 2015 gibt es in allen Servicezentren der DAK-Gesundheit oder im Internet unter www.dak.de/buntstattblau. Die Kampagne ist eingebunden in die "Aktion Glasklar", die seit elf Jahren Schüler, Lehrkräfte und Eltern über das Thema Alkohol aufklärt.

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