Konferenz zum Presserecht: netzwerk recherche diskutiert Ausweitung der Auskunftsansprüche
Hamburg (ots) - "Grauzone Presserecht: Rechercheure zwischen Freiheit und Gängelung" - so lautet der Titel einer Fachkonferenz der Journalistenvereinigung netzwerk recherche, die vom morgigen Freitag, 29. Oktober, bis Sonntag, 31. Oktober, in Dortmund stattfindet. Da noch einige Plätze frei sind, ist eine Anmeldung bis zum Beginn der Konferenz möglich.
Die Tagung soll Journalisten praxisnah und anhand konkreter Fallbeispiele die Möglichkeiten und Grenzen des Presserechts vermitteln. Zu den Themen zählen die Verdachtsberichterstattung, das Persönlichkeitsrecht, ein Fakten-Check zur Absicherung der Recherche, die Informationsfreiheitsrechte und die behördlichen Auskunftspflichten.
Zur Pressefreiheit in Deutschland spricht der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesjustizministerium, Dr. Max Stadler, in Vertretung von Ministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger. Der damalige Obmann der FDP im BND-Untersuchungsausschuss wird dabei auch die Pläne der Bundesregierung zur Stärkung der Rechte von Journalisten erörtern und mit den Teilnehmern diskutieren.
Die Konferenz will auch den Bedarf für eine weitere Stärkung der Auskunftsansprüche artikulieren. Dabei soll unter anderem die Ausweitung dieser Ansprüche auf öffentlich notierte oder geführte Unternehmen, gemeinnützige Vereine, Stiftungen und Verbände debattiert werden.
Alle Informationen zu Programm und Anmeldung sind auf der Webseite http://presserecht.netzwerkrecherche.de zu finden.
Konferenzdaten:
Grauzone Presserecht: Rechercheure zwischen Freiheit und Gängelung nr-Fachkonferenz in Kooperation mit dem Erich-Brost-Institut für internationalen Journalismus und dem Westdeutschen Rundfunk, mit Unterstützung des Bundesministeriums der Justiz
Freitag bis Sonntag, 29. bis 31. Oktober 2010 Erich-Brost-Institut für internationalen Journalismus, Otto-Hahn-Straße 2, 44227 Dortmund
Pressekontakt:
netzwerk recherche e.V. E-Mail: info@netzwerkrecherche.de Telefon: 0163 3736139

