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Unternehmen verkennen das Ausmaß externer IT-Bedrohungen

Cyberangriffe heute und in drei Jahren nach Herkunft. Einschätzung europäischer Unternehmen (n = 270, © Steria European Security Studie 2014). Weiterer Text über OTS und www.presseportal.de/pm/50272 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/Steria Mummert ...

Hamburg (ots) - Die meisten europäischen Unternehmen unterschätzen die Bedrohung externer Angriffe auf ihre IT massiv, das ist ein Ergebnis einer Studie zum Thema Cyber-Security, die Steria und Pierre Audoin Consultant (PAC) durchgeführt haben. Demnach hält die Mehrheit der befragten Firmen immer noch interne Sicherheitslücken für das größte Risiko - und das obwohl die Bedrohung von außen kontinuierlich wächst.

Das Risiko, das von externen Cyberattacken ausgeht, nimmt mit der zunehmenden IT-Durchdringung aller Branchen und Industriezweige stetig zu. Dennoch sind sie bislang kaum Thema auf der mittel- und langfristigen Security-Agenda der meisten europäischen Unternehmen. Mehr als die Hälfte der Befragten rechnet 80 Prozent der Angriffe internen Quellen zu. Vor allem die Bedrohung durch das organisierte Verbrechen und die Spionage staatlicher Institutionen wird als sehr gering eingeschätzt: Weniger als 15 beziehungsweise sechs Prozent erkennen hier überhaupt ein Risiko.

Unter dem Einfluss der Debatte um Spähprogramme wie Prism und Tempora wird allerdings die Ausspähung von Daten als höchst gefährlich eingeschätzt. 60 Prozent der Unternehmen bezeichnen Datenklau sogar als eine der drei größten Bedrohungen. Die größte externe Bedrohung sind Hackerangriffe; 22 Prozent verdächtigen sogar ihre Wettbewerber, mit kriminellen Mitteln Jagd auf ihr Know-how zu machen.

"Dass europäische Unternehmen Cyberattacken kaum Bedeutung beimessen, ist besorgniserregend. Sie werden dem Ausmaß der Bedrohung bei weitem nicht gerecht und führen in der Folge nicht die erforderlichen und angemessenen Sicherheitsprozesse und -technologien ein, um gegen aktuelle und zukünftige Risiken gewappnet zu sein", kommentiert Dr. Gerald Spiegel, Leiter Information Security Solutions bei Steria Mummert Consulting, die Ergebnisse. "Unternehmen müssen ihr IT-Sicherheitsniveau auf eine deutlich komplexere Bedrohungssituation einstellen, hier besteht dringender Handlungsbedarf."

Die Presseinformation finden Sie auch online auf unserer Website: http://bit.ly/ITsecSteria

Über die Studie

Steria hat in Zusammenarbeit mit dem Beratungs- und Analystenhaus Pierre Audoin Consultant (PAC) 270 Entscheider in mittelständischen Unternehmen und Konzernen in verschiedenen Branchen befragt. Im Mittelpunkt standen hierbei Lösungsstrategien und -modelle, mit denen die Unternehmen aktuell und in den kommenden drei Jahren auf IT-Gefahren reagieren. Die Studie betrachtet auch 72 deutsche Unternehmen. Der vollständige Studienreport ist erhältlich unter www.steria.com/cybersecurityreport

Über Steria Mummert Consulting (www.steria-mummert.de)

Steria Mummert Consulting bietet Unternehmen und Behörden Business-Services auf Basis modernster IT und zählt heute zu den zehn führenden Business Transformation Partnern in Deutschland. Als Teil der Steria Gruppe verbindet das Unternehmen die tiefgehende Kenntnis der Geschäftsmodelle seiner Kunden mit einer umfassenden internationalen Expertise in IT und Business Process Outsourcing. Mit seinem kooperativen Beratungsstil begleitet Steria Mummert Consulting seine Kunden bei ihren Transformationsprozessen und ermöglicht so, dass sie sich auf ihr Kerngeschäft konzentrieren und ihre Erfolgsposition nachhaltig verbessern können. 20.000 Steria-Mitarbeiter in 16 Ländern stehen hinter den Systemen, Services und Prozessen, die Tag für Tag die Welt in Gang halten, und berühren dabei das Leben von Millionen Menschen weltweit. 1969 gegründet, unterhält Steria heute Standorte in Europa, Indien, Nordafrika und Südostasien. Der Umsatz des Unternehmens betrug im Jahr 2013 1,75 Milliarden Euro. Mehr als 20 Prozent* des Kapitals sind im Besitz der Steria-Mitarbeiter. Die Gruppe, mit Hauptsitz in Paris, ist an der Euronext Paris gelistet.

*Inkl. "SET Trust" und "XEBT Trust" (3,9% des Kapitals).

Pressekontakt:

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Birgit Eckmüller
Tel.: +49 (0) 40 22703-5219
E-Mail: birgit.eckmueller@steria-mummert.de

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