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Angebotsmieten in Bayern: Teures Oberbayern - günstiges Nordbayern

Zweigeteiltes Bayern: Günstige Mieten im Norden - Preisexplosionen rund um die Metropoleregion München Weiterer Text über OTS und www.presseportal.de/pm/50233 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/Immonet.de"

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Hamburg (ots) - Nach Bayern zieht es viele. Das bestätigt auch ein Blick auf die Angebotsmieten: So verlangen insbesondere die Landkreise in Oberbayern rund um München den tiefsten Griff in die Tasche. Aber: Der Mietpreisanstieg scheint sich mit einstelligen Steigungsraten zu verlangsamen. Stattdessen holen die kreisfreien Städte Coburg, Hof, Bayreuth und Amberg im nördlichen Teil Bayerns mit bis zu 16 Prozent Wachstum deutlich auf.

Aktuell diskutiert ganz Deutschland die von der Politik beschlossene Mietpreisbremse. Es ist nichts neues, das in einigen Regionen Deutschlands Wohnraum knapp und teuer ist. Gerade in den Ballungszentren sind die Mieten hoch. Laut Immobilienportal Immonet lagen die Angebotsmieten für Wohnungen zwischen 60 und 120 Quadratmeter beispielsweise in Bayern per Ende 2013 im vergangenen Jahr im Schnitt bei neun Euro. Zum Vergleich: Der Bundesdurchschnitt lag im selben Zeitraum bei 6,53 Euro. Bayern liegt mit seinen Angebotsmieten damit im Bundesvergleich in den Top-Fünf der teuersten Regionen.

Am tiefsten müssen die Einwohner des bayerischen Bezirks Oberbayern für die Miete in die Tasche greifen: Spitzenreiter ist die kreisfreie Stadt München mit 14 Euro, gefolgt von Starnberg (etwa 12 Euro). Gleichzeitig verzeichnen diese Kreise laut Zensus 2011 mit durchschnittlich 2,7 Prozent den niedrigsten Wohnungsleerstand in ganz Bayern (3,7 Prozent). Gründe für die hohen Mieten sind insbesondere die hohe Nachfrage in München sowie im angrenzenden Speckgürtel der Landeshauptstadt. Die Metropole ist sowohl einer der wichtigsten Industriestandort, Finanzstandort, wie auch Medienstadt des Landes. Aber: Der Anstieg der Angebotsmieten in den Top-Landkreisen und kreisfreien Städten in Obernbayern verlangsamt sich zunehmend. So verzeichnet Immonet hier im Schnitt lediglich Teuerungsraten im einstelligen Bereich für das vergangene Jahr.

Ein gänzlich anderes Bild zeigt sich hingegen in Nordbayern: Hier liegt der Quadratmeterpreis im Durchschnitt bei lediglich sechs Euro. Damit lebt der Bayer im nördlichen Teil des Bundeslandes deutlich preiswerter. So liegt der Quadratmeter beispielsweise in Oberfranken bei rund 5,50 Euro, gefolgt von der Oberpfalz (gut sechs Euro) und Mittelfranken und Unterfranken (6,10 Euro). Auffällig: Trotz der günstigen Angebotsmieten verzeichnen Teile dieser Region hohe Preisanstiege bei den Mieten, wie beispielsweise der Kreis Coburg (etwa 10 Prozent). Am günstigsten wohnt der Bayer aktuell im Landkreis Wunsiedel im Fichtelgebirge. Hier kostet der Quadratmeter nur rund vier Euro.

Über die Analyse:

Datenbasis für die Berechnung der durchschnittlichen Angebotspreise waren die von Ende Dezember 2012 und Ende Dezember 2013 auf immonet.de inserierten Angebote bei Wohnungen zwischen 60 und 120 Quadratmeter. Die Mietpreise sind Netto-Kaltmieten bei Neuvermietung für unmöblierte Wohnungen.

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