Deutscher Feuerwehrverband e. V. (DFV)

"Nostalgie in Rot" als Lindwurm quer durch Leipzig
Historischer Fahrzeugkorso als Abschluss des Deutschen Feuerwehrtages

"Nostalgie in Rot" als Lindwurm quer durch Leipzig / Historischer Fahrzeugkorso als Abschluss des Deutschen Feuerwehrtages
Mehr als 250 Fahrzeuge - aus den Baujahren 1882 bis 2010 - beim Fahrzeugkorso im Rahmen des 28. Deutschen Feuerwehrtages in Leipzig. (Foto: Ruppert/DFV)

Berlin (ots) - Nachdem sie bereits vorab die vergangenen zwei Tage als einmalige Ausstellung auf der Festwiese an der Jahnallee zu besichtigen und zu bestaunen waren, rollte heute Mittag der aus mehr als 250 Fahrzeugen bestehende historische Fahrzeugkorso als "roter Lindwurm" quer durch Leipzig. "Dies ist der krönende Abschluss des 28. Deutschen Feuerwehrtages", erklärte Hans-Peter Kröger, Präsident des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV). Bei herrlichstem Sonnenschein machte sich der Korso in 16 nach Baujahren gestaffelten Schaubildern von der historischen Handdruckspritze aus dem Jahr 1882 bis zum neuzeitlichen Flughafenlöschfahrzeug direkt von der Messe für rund zwei Stunden auf die etwa acht Kilometer Strecke quer durch die Innenstadt. Die Route führte vorbei an tausenden begeisterten Zuschauern an den Straßenrändern.

Oberbürgermeister Burkhard Jung, der wie Leipzigs Leitender Branddirektor Karl-Heinz Schneider den "nostalgischen Lindwurm in Rot" in einem der ersten Fahrzeuge persönlich begleitete, mochte kaum aussteigen und verpasste fast seinen "Absprung" an der Ehrentribüne am Markt. "Ich wäre gern mit weitergefahren. Es war einfach phantastisch. Die Leute haben alle so freundlich gewunken", zeigte sich das Stadtoberhaupt euphorisch, nachdem er dann seinen Platz auf der Tribüne neben DFV-Präsident Hans-Peter Kröger einnahm. Kröger zollte vor allem denjenigen Kameraden großen Dank, die die nostalgischen Schätze vor dem Untergang bewahrt, in liebevoller Detailarbeit restauriert und damit für die Zukunft erhalten haben: "Ihnen gebühren heute noch einmal meine Hochachtung und mein Respekt."

Die gesamtdeutsche Zusammenstellung der historischen Fahrzeuge, die bis zu 650 Kilometer Anreise hinter sich gebracht hatten, verlief ohne Schäden und Zwischenfälle. Während die Polizei den Innenstadtbereich großräumig absperrte, führten Begleitfahrzeuge in die jeweiligen Schaubilder ein. Die Initiative für den historischen Fahrzeugkorso ging vom Vorsitzenden des Landesfeuerwehrverbandes Sachsen und der Arbeitsgemeinschaft Feuerwehr-Historik in Riesa, Siegfried Bossack, aus. Der freute sich mit seinem Organisationsteam über die rege Beteiligung an dieser "sächsischen Idee" zum Abschluss des Deutschen Feuerwehrtages: "Hier lebt das Veranstaltungsmotto, Leipzig verbindet - Feuerwehr grenzenlos!" Einige Fahrzeuge waren erst kurz vor dem Umzug in ihrem Originalzustand wiederhergestellt worden. (Tom Reher)

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