Polizeipräsidium Südhessen

POL-DA: Dieburg/ Babenhausen: Polizeiliche Bilanz der "tollen Tage"/ Zahlreiche Besucher bei den Faschingsumzügen in Dieburg und Babenhausen/ Jugendschutzkontrollen zeigen Wirkung

Dieburg/ Babenhausen (ots) - Insgesamt zufrieden zeigt sich Klaus Pauls, Leiter der Dieburger Polizeistation, mit dem Verlauf der diesjährigen Fastnacht: "Angesichts der vielen feiernden Menschen kam es nur zu wenigen Schlägereien, die allesamt von unseren Beamten schnell unterbunden werden konnten", so Pauls. Lediglich ein Festbesucher am Sonntagabend randalierte derart, dass er die Nacht im Polizeigewahrsam verbringen musste und wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt wird.

Drei Anzeigen wegen Körperverletzung registrierte die Polizei bisher- eine Anzahl laut Pauls im "unteren Bereich". Fünf alkoholisierte Autofahrer wurden bei den zahlreichen stationären und mobilen Verkehrskontrollen aus dem Verkehr gezogen, eine geringfügige Steigerung zu den Vorjahren. "Der überwiegende Anteil der Festbesucher war vernünftig und nutze die zahlreich vorhandenen Nahverkehrsmittel oder Taxen, um nach dem Feiern den Heimweg anzutreten", lobte Pauls. Den traditionellen Fastnachtsumzug in Dieburg verfolgten etwa 80.000, den närrischen Lindwurm in Babenhausen etwa 6.000 Zuschauer- jeweils bei bestem Narrenwetter und "ohne relevante Vorkommnisse", wie Einsatzleiter Rüdiger Funck berichtete.

Allerdings trübt aus Pauls Sicht die deutlich gestiegene Anzahl stark alkoholisierter Jugendlicher die Bilanz. An allen Festtagen führten Polizei und städtisches Ordnungsamt zahlreiche Jugendschutzkontrollen durch. "Hier können wir natürlich die Aufsichtspflicht der Eltern nicht völlig ersetzen", so Pauls. Mehrfach wurden dabei den Minderjährigen ihre teils hochprozentige Getränke abgenommen. Die von den Beamten informierten Eltern konnten ihre betrunkenen Sprösslinge jeweils von der Polizeiwache abholen. "Leider zeigten die Eltern dabei aus unserer Sicht nicht immer die notwendige Einsicht, was übermäßiger Alkoholgenuss gerade bei jungen Menschen anrichten kann", so Pauls.

Neben drei Anzeigen wegen Diebstählen war die närrische Kampagne 2012 unter dem Strich so, wie sich die Polizei es erhofft hatte: Ein friedliches und ausgelassenes Fest der Narren.

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