Polizeipräsidium Südhessen

POL-DA: Gemeinsame Presseerklärung der Staatsanwaltschaft Darmstadt/ Polizeipräsidium Südhgessen: Gernsheim/Darmstadt. Maschinenpistole sichergestellt/35 und 29 Jahre alte Männer festgenommen und in Haft

    Gernsheim/Darmstadt (ots) - Beamte des Polizeipräsidiums Südhessen haben am Dienstagnachmittag (11.09.07) zwei 35 und 29 Jahre alte türkische Staatsangehörige aus Gernsheim und Darmstadt unter dem dringenden Verdacht des Waffenhandels und einem Verstoß gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz festgenommen. Aufgrund der Ermittlungen hatte die Staatsanwaltschaft Darmstadt Haftbefehle gegen die beiden bereits polizeibekannten Männer beantragt.

    Nachdem der Polizei vor einigen Wochen bekannt geworden war, dass ein 29-jähriger Mann Schusswaffen zum Verkauf anbieten würde, möglicherweise sogar Kriegwaffen, nahm ein Kaufinteressent der Polizei mit dem Verdächtigen Kontakt auf. Schnell wurde man sich handelseinig, so dass eine Pistole und ein Revolver ihren Besitzer wechselten. Da der 29-jährige Türke, der einschlägig polizeibekannt ist, auch anbot, eine Maschinenpistole beschaffen zu können, wurde von der Festnahme zunächst abgesehen, um diese dem Kriegswaffenkontrollgesetz unterliegende Schusswaffe ebenfalls aus dem Verkehr ziehen zu können. Im Rahmen der Übergabe der Maschinenpistole geriet auch ein 35-jähriger Türke mit Wohnsitz in Darmstadt in das Visier der Ermittler. Beide Tatverdächtige wurden am Dienstagnachmittag (11.09.07) an ihren Wohnorten festgenommen. Bei den folgenden Durchsuchungen konnte Munition des Kalibers 9mm und Geld aus den Waffenverkäufen sichergestellt werden. Der 35-Jährige erlitt bei der überraschenden Festnahme einen Schwächeanfall und musste ärztlich behandelt werden. Beide Beschuldigte wurden am Mittwochmittag (12.09.07) dem Haftrichter vorgeführt, der sie in Untersuchungshaft nahm. Die Festgenommenen werden sich wegen Vergehenstatbeständen nach dem Waffengesetz und eines Verbrechenstatbestandes (Freiheitsstrafe nicht unter einem Jahr) nach dem Kriegswaffenkontrollgesetz verantworten müssen. Die Ermittlungen zur Herkunft der Waffen dauern an.


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