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Stuttgarter Zeitung: Kommentar zu Ökostromumlage/Bundesregierung

Stuttgart (ots) - Bisher schien es ein Naturgesetz zu sein, dass die Ökostromumlage von Jahr zu Jahr steigt. Dass die Preisdynamik nun erstmals gebrochen wurde, darüber können sich die Stromkunden freuen. Sie haben immerhin Grund zur Hoffnung, dass die Strompreise - von einzelnen Ausnahmen abgesehen - vorerst nicht steigen. Dass die Bundesregierung dies zum Anlass nimmt, um die Preisdämpfung auf ihre Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) zurückzuführen, ist wenig überzeugend. Für eine Bestandsaufnahme ist es noch viel zu früh. Die EEG-Reform ist erst im August in Kraft getreten. Sie wird dazu führen, dass die Vergütungen für neue Solar- oder Windkraftanlagen sinken. Dass sich dies schon auf die EEG-Umlage auswirken soll, ist wenig plausibel. Ob die EEG-Reform wirklich eine Kostenbremse darstellt, wird sich zeigen. Zweifel sind jedenfalls angebracht.

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