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Stuttgarter Zeitung: Kommentar zu Putin/Ukraine

Stuttgart (ots) - Es ist das erste wirkliche Hoffnungszeichen in der Ukraine-Krise. Wladimir Putin hat eine Verschiebung des umstrittenen Referendums im Osten des Landes über eine Unabhängigkeit gefordert. Damit könnte der Kremlchef den Teufelskreis durchbrechen, in dem sich das Land bewegt. Allerdings muss den Worten Putins mit großem Misstrauen begegnet werden. Zu häufig hat er in den letzten Wochen mit gezinkten Karten gespielt. Bei der völkerrechtswidrigen Annexion der Krim hat er eine russische Beteiligung noch geleugnet, als diese längst offensichtlich war. Auch bleiben Zweifel, ob der von Putin mehrfach behauptete Rückzug russischer Truppen von der Grenze zur Ukraine wirklich stattgefunden hat. Der russische Präsident, der immer so viel Wert auf Anerkennung legt, hat sich in dieser Krise als ehrlicher Verhandlungspartner diskreditiert.

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