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Stuttgarter Zeitung: Kommentar zu Mazedonien/Präsidentenwahl/EU

Stuttgart (ots) - Die Operation Wiederwahl scheint Mazedoniens findigen Machthabern zu glücken. Wie Staatschef Gjorge Ivanov segelt auch Premier Nikola Gruevski bei der Parlamentswahl einem sicheren Sieg entgegen. Doch die nationalpopulistischen Dauersieger manövrieren ihr Land immer weiter ins Abseits. Mit nationalem Pathos, umstrittenen Prestigeprojekten und der Ausschaltung regierungskritischer Medien hat sich Gruevski den zweifelhaften Ruf eines autoritären Mannes der Macht verschafft. Seine Erfolgsbilanz nimmt sich aber bescheiden aus. Zu allem Übel haben die Machthaber nicht nur die angespannten Beziehungen zur albanischen Minderheit, sondern auch das Verhältnis zu Athen weiter belastet. Eine Annäherung an die EU scheint weiter weg als je zuvor.

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