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Stuttgarter Zeitung: Kommentar zu Bayern/CSU/Kommunalwahlen

Stuttgart (ots) - Die Stammklientel der CSZ ist buchstäblich wählerischer geworden und macht die Kreuze nicht mehr sozusagen vertrauensblind. Dass es erstmals zwei grüne Landräte gibt, ist, genau betrachtet, kaum erstaunlich. Beide Kandidaten sind klassische Kümmerer mit traditionellen Werten, die sich einfach besser auskannten oder mehr angestrengt haben als ihre politischen Gegner.

In den Städten hat die CSU Defizite, es fehlt ihr Modernität. Nicht mehr akzeptiert wird, wie in Regensburg, ein zerstrittener Haufen von Lokalmatadoren. Auch erfolgsverwöhnte Bräsigkeit (Siegfried Balleis in Erlangen) wird bestraft. Dass Wähler in größeren Städte eher der SPD zuneigen, dürfte wiederum die Sozialdemokraten nicht darüber hinwegtäuschen, dass sie in der Fläche im Freistaat nichts zu bestellen haben.

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