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Stuttgarter Zeitung: Kommentar zu NSA/Spähaffäre/USA

Stuttgart (ots)

Irgendwie weiß man nicht so recht, ob das alles zum Lachen oder doch eher zum Weinen ist. Da sitzen also ganz im Geheimen ein paar hochqualifizierte Spezialisten, deren Aufgabe ist, die gute Welt zu retten, indem sie die Datenströme der bösen Welt abhören, abfangen, analysieren. Und dann wird durch einen simplen Tippfehler nicht der Islamist in Kairo belauscht, sondern der Reihenhausbesitzer in einem Vorort Washingtons. Das ganze nicht ein oder zweimal, sondern tausendfach. Und weil ja alles geheim ist, behält man diesen Gesetzesverstoß lieber erst einmal für sich. Wer, bitteschön, mag dieser Organisation denn noch etwas glauben?

Und wer mag dem US-Präsidenten noch glauben, der erst vor wenigen Tagen die staatlichen Schnüffler als Patrioten gelobt hat? Entweder hat Barack Obama bewusst die Unwahrheit gesagt, oder er ist - was wahrscheinlicher ist - von seinen Datensammlern selbst nicht umfassend informiert worden. Das allerdings ist alles andere als schmeichelhaft für Amerikas Nummer eins.

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